Wirtschafts-News vom 28. Oktober 2011



(Michael Weyland) Kurios: Obwohl wir seit langen Jahren die Sommerzeit haben, wissen jedes Jahr trotzdem viele Menschen nicht, in welche Richtung die Uhr denn gestellt werden muss. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, den man an den Straßencafés erkennen kann.  Wenn Sommerzeit ist, ziehen diese die Sitzmöbel vor, die Zeit wird vorgestellt. Geht es hingegen auf den Winter zu, werden die Möbel wieder zurückgezogen, ergo, die Uhr wird auch zurückgestellt. Am kommenden Sonntag ist es nun wieder soweit. Die Winterzeit beginnt damit, dass die Uhren angehalten werden und der Tag dann gefühlte 25 Stunden lang ist. Wer diese Umstellung im wahrsten Sinnen des Wortes  verschläft, dem ist das im Zweifelsfall egal und wer es bis am Montag nicht gemerkt hat, der ist eben eine Stunde zu früh unterwegs. Sollten Sie allerdings am Sonntagmorgen zu früh bei Ihrem Bäcker sein, kann es gut passieren, dass der noch gar nicht geöffnet hat.  In Deutschland hat man die Umstellung von Sommer-  auf Winterzeit  im Jahr 1980 eingeführt. Als ein wichtiger Grund galt die Überzeugung, mit der Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Ob diese Maßnahme wirtschaftlich sinnvoll ist, wird heiß diskutiert.  Folgt man dem Bundesumweltamt,  dann spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, muss aber in den kalten Monaten, also März, April und Oktober, morgens mehr heizen, Insgesamt kann  der Energieverbrauch dadurch sogar ansteigen.

Am 31. Oktober ist es soweit: In der Nacht zu Allerheiligen ziehen wieder Gespenster, Zombies und Hexen durch die Nachbarschaft. Das aus den USA stammende "Halloween" setzt sich mittlerweile auch in Deutschland durch. Dabei kommt es auch vor, dass kostümierte Straßengänger unter dem Motto "Süßes oder Saures" über die Stränge schlagen und mit ihren Streichen Schäden am Eigentum anderer hinterlassen. Wie eine Untersuchung der Zurich Versicherung zeigt, wurden in den letzten drei Jahren rund um Halloween durchschnittlich ca. 20 Prozent mehr Schäden gemeldet, als an allen übrigen Tagen.  Papierschnipsel in Briefkästen oder Toilettenpapier am Gartenzaun sind ärgerlich, meist aber schnell zu beseitigen. Doch manche Streiche eskalieren und enden mit Sachbeschädigung. So zeigt die Zurich Untersuchung, dass insbesondere die Schäden im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung am 31. Oktober und 1. November der letzten drei Jahre angestiegen sind: Diese sind mit 1026 Schäden um 45 Prozent höher als an allen anderen Tagen (706 Schäden).

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