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23.09.2017

 

 

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Pedelecs im Test: Oft nur Schrott

Die Stiftung Warentest in Berlin und der ADAC testeten Pedelecs. Das erschreckende Ergebnis: neun Modelle fielen durch und bekamen die Note „mangelhaft“. Beanstandet wurden Rahmen- und Lenkerbrüche, unzureichende Bremsen und eine erhöhte Strahlungsemission der Elektromotoren. Nur zwei Modelle erhielten die Note „gut“, drei gingen mit „befriedigend“ durch, zwei mit „ausreichend“. Der intensive Test pro Pedelecs kostet rund 25.000 Euro.

Viel Geld für wenig Qualität

Geprüft wurden so genannte Komfort-Pedelecs, also Räder mit tiefem Durchstieg. Sie machen den Großteil der verkauften Modelle aus. Mittlerweile sei jedes zehnte in Deutschland verkaufte Fahrrad ein Elektrorad. Der Preis lag zwischen 700 und 2.690 Euro. Vier von ihnen dürften nach Ansicht der Warentester aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht verkauft werden. An zwei Rädern brach der Rahmen, bei Dreien der Lenker, an Vieren traten Risse an der Gabel oder am Steuerkopf auf. Ferner waren die Bremsen dreier Modelle unzureichend.

„Das Ergebnis ist noch einmal schlechter als das des Tests vor zwei Jahren“, sagte Holger Brackemann von der Stiftung Warentest auf einer Pressekonferenz in Berlin. Pedelecs sind Fahrräder, bei denen ein Elektromotor den Radler unterstützt, solange er in die Pedale tritt. Solche Modelle mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h sind nicht versicherungspflichtig. Der Motor kann das Treten nicht ersetzen - im Gegensatz zu den schnelleren E-Bikes.

Strahlen stören Polizei


Wegen zu hoher Strahlungsemission der E-Motoren bekamen vier Pedelecs die Quittung: teilweise sei die elektro-magnetische Strahlung so hoch gewesen, dass die Fahrräder die Funkdienste von Polizei und Feuerwehr stören könnten.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland fast 380.000 Elektro-Räder verkauft, 15 Prozent mehr als 2011. Jedes zehnte verkaufte Neu-Rad verfügt über einen zusätzlichen Elektro-Antrieb. Insgesamt rollen 1,3 Millionen E-Räder zwischen Flensburg und Rosenheim.

Tipps vom ADAC

Der ADAC gibt Tipps für den Pedelec-Kauf: nicht allein auf das Fahrgefühl verlassen, nicht nur eine Testfahrt unternehmen, sondern sich umfassend beraten lassen. Bei Online-Käufen entfällt die Probefahrt, der Kunde kauft mehr oder weniger die Katze im Sack. Kunden sollten sich intensiv über die Akkuleistung informieren. Im Test schwankte die Reichweite der Räder zwischen 25 und 75 Kilometern. Laut ADAC sollte die Mindestreichweite 50 Kilometer betragen. Die Ladezeit sollte nicht länger als 3,5 Stunden dauern. Käufer sollten eine Hydraulikbremse wählen.

Text und Foto: AHE

 


Veröffentlicht am: 31.05.2013

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