„Rauxibauxi“ auf die pannonische Gans

Die Taufe steht an und alles ist angerichtet: Im Sonnenland Burgenland wird der Martini-Monat November ganz besonders intensiv und schmackhaft gefeiert! Am Tag des Landespatrons, dem 11. November, wird der junge Wein, der „Staubige“, getauft und so zum „Heurigen“ erhoben. Bis dahin darf traditionell nicht mit „Prost“ sondern nur mit „Rauxibauxi“ oder „Mahlzeit“ angestoßen werden.

Der traditionelle Braten von der burgenländischen Weidegans gehört in Österreichs östlichstem Bundesland dann einfach dazu. Allerdings: Zum intensiven schmackhaften Martinigansl mundet natürlich vor allem ein eleganter Zweigelt aus dem Norden oder ein reifer, strukturierter Blaufränkischer aus dem Mittelburgenland.

„Martiniloben“ heißt es allerdings schon Tage vorher vor allem rund um den Neusiedler See. Zum pannonischen Weinfest stehen die Kellertüren zwischen Mörbisch und Weiden, Illmitz und Gols offen. In Österreichs größtem Weinbauort, in Gols, laden in diesem Jahr von 8. bis 10. November gar schon zum 25. Mal über 80 Winzer ein. Es wird gegen eine geringe Pauschalgebühr, in der auch Kauf-Gutscheine enthalten sind, verkostet und – für den komfortablen und sicheren Genuss – ein Martinibus für den Rücktransfer in die Quartiere organisiert!

Dass auch im mittelburgenländischen Markt St. Martin das Fest des Landespatrons entsprechend gefeiert wird, ist alleine schon des Ortsnamens wegen selbstverständlich und in den Weinbaugemeinden im Südburgenland sind die traditionellen Weintaufen aus dem kulinarischen Herbst ebenfalls nicht mehr wegzudenken.

In Gols, Österreichs größtem Weinbauort, kostet das Martiniloben 45 Euro inklusive zwei Wein-Einkaufsgutscheinen im Wert von insgesamt 15 Euro. Dazu gibt es den Shuttlebus von Freitag bis Sonntag gratis.
Infos unter: www.burgenland.info  

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