Buchpreisträger Jan Wagner steigt in Bestsellerliste ein

Jussi Adler-Olsen ist Belletristik-Spitzenreiter

Als erster Lyriker gewann Jan Wagner dieses Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse. Der gebürtige Hamburger schreibt am liebsten über die Magie des Alltags und schreckt nicht davor zurück, von profanen Dingen wie Seife, Nägeln oder Torf zu erzählen.

In der Belletristik-Bestsellerliste (Hardcover), ermittelt von GfK Entertainment, gibt er seine „Regentonnenvariationen“ an vierter Stelle zum Besten. Vor ihm liegen nur noch Jussi Adler-Olsen („Verheißung - Der Grenzenlose“), Rita Falk („Zwetschgendatschikomplott“) und Martin Suter („Montecristo“).

Der beste Neueinsteiger des Sachbuch-Rankings ist aus einfachem Holz geschnitzt: Lars Myttings Outdoor-Bibel „Der Mann und das Holz“ liefert auf Rang sechs viel Gesprächsstoff für ausgedehnte Männerabende. Giulia Enders („Darm mit Charme“), Gabriele Krone-Schmalz („Russland verstehen“) und Hape Kerkeling („Der Junge muss an die frische Luft“) machen die ersten drei Positionen unter sich aus.

„Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ brechen auf Platz vier der Taschenbuch-Belletristik-Auswertung an. Anna McPartlins hat einen herzzerreißenden Roman über eine Krebspatientin geschrieben, der neun Tage bleiben, um ihre Familienangelegenheiten zu klären. Jojo Moyes Doppel-Liebesgeschichte „Ein Bild von dir“ steht weiterhin an der Spitze, gefolgt von Luca Di Fulvios „Das Kind, das nachts die Sonne fand“ und Graeme Simsions „Das Rosie-Projekt“. Bei den Sachbüchern setzen sich Helmut Köhler („Bürgerliches Gesetzbuch“), Malala Yousafzai („Ich bin Malala“) und Katharina Bachman („SOS - Schlank ohne Sport“) durch.

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