Wirtschafts-News vom 19. August 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) "Auch wenn in der jüngeren Vergangenheit häufig das Gegenteil kolportiert wurde: Gold hat seine Funktion als Krisenschutz nicht eingebüßt". So steht es im aktuellen Degussa Marktreport. "Es ist und bleibt das ultimative Zahlungsmittel mit einem Jahrtausende währenden \'Track-Rekord\'." Dass die Bürger die Geschehnisse der letzten Jahre als "große Krise" wahrnehmen, sei der langen Phase relativ hoher Wirtschaftsstabilität in den westlichen Volkswirtschaften geschuldet. Tatsächlich sind nicht einmal die Erschütterungen der Jahre 2008/2009 im historischen Vergleich echte "Krisenzeiten" gewesen. Im Gegenteil - aus historischer Perspektive ist die allerorten beklagte "Krise" immer noch als eine Phase der relativen Stabilität anzusehen. Die Verwerfungen, die beispielsweise durch die große Depression in den USA verursacht wurden, waren um ein vielfaches dramatischer als die heutigen Ereignisse. Auch die Kursschwankungen der Aktienmärkte waren in den Jahren der 1970er und 1980er deutlich höher als die Kursbewegungen der vergangenen Jahre.

Im deutschen Crowdinvesting bahnt sich eine Pleitewelle an. Wie das Wirtschaftsmagazin \'Capital\'  (Ausgabe 9/2015, EVT 20. August) unter Berufung auf Zahlen der Finanzierungsberatung Barkow Consulting berichtet, verloren Schwarm-Investoren allein im zweiten Quartal 2015 rund 3,5 Millionen Euro. In nur drei Monaten wurden damit rund sieben Prozent aller Gelder vernichtet, die hierzulande in Crowd-Projekte investiert waren.

Facebook wird auch im Automobilhandel zu einem immer wichtigeren Instrument. Denn über das soziale Netzwerk können Händler direkt und unkompliziert mit Kunden und Interessenten kommunizieren und zum Beispiel auch Probefahrten organisieren. Voraussetzung dafür ist ein professioneller Facebook-Auftritt, bei dem für abwechslungsreiche, aktuelle Inhalte ebenso gesorgt ist wie für ein schnelles und kompetentes Reagieren auf das Nutzer-Feedback. Um diese Professionalität der Händler-Auftritte zu gewährleisten, geht Kia Motors Deutschland jetzt einen neuen Weg: Als einer der ersten Hersteller im deutschen Automobilmarkt unterstützt Kia seine Partner durch ein umfassendes Service-Paket bei der Betreuung ihrer Facebook-Seite.  Dazu gehören das Community-Management von der Anfragenbearbeitung über den Broschüren-Versand bis zur Weiterleitung der konkreten Probefahrt-Anfragen an den Händler, das Content-Management mit der Lieferung zentraler Inhalten sowie regionaler Postings. Den Großteil der Paketkosten übernimmt Kia Motors Deutschland.

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