Automobil-News vom 1. Oktober 2015

Michael Weyland informiert

 

Foto: Das Foto zeigt einen Range Rover Evoque des MJ2016
© JaguarLandrover

Das Thema Abgaswerte sorgt derzeit für viel Medienresonanz. Aus allen Ecken kommen teilweise echte, teilweise selbsternannte Fachleute mit unterschiedlichsten Meinungen. Und vieles ist alles andere als sachlich. Zu welchen Blüten das führen kann, zeigt eine Pressemitteilung von JaguarLandrover. Danach hat der ADAC unter der Headline "Stickoxidemissionen von Dieselmodellen" über die Ergebnisse seiner Messungen im ADAC EcoTest berichtet. Nach Darstellung des ADAC erreicht hier der Range Rover Sport Hybrid 3.0 SDV6 beim Stickoxid-Ausstoß die größte Abweichung gegenüber dem gesetzlichen Grenzwert aller getesteten Euro-6-Diesel-Pkw. Über diese Aussage ist JaguarLandrover alles andere als glücklich denn: Diese Darstellung entspricht nicht den Tatsachen.

Foto: Das Foto zeigt einen Range Rover Evoque des MJ2016
© JaguarLandrover

Denn anders als vom ADAC dargestellt, handelt es sich bei dem getesteten Range Rover Sport Hybrid 3.0 SDV6 um kein Modell mit Euro-6-Diesel, sondern um ein Vorjahresmodell, das die Euro-5-Norm erfüllt. Demzufolge geht es um völlige andere Werte. Der ADAC hat seine Darstellung der Testergebnisse im ADAC EcoTest inzwischen korrigiert und eine überarbeitete Liste veröffentlicht, in der der getestete Range Rover Sport Hybrid 3.0 SDV6 mit Euro-5-Diesel richtigerweise nicht mehr enthalten ist. Das ist auch das Mindeste, was man tun konnte.

Foto: Schaeffler AG

Schaeffler automatisiert die bislang rein mechanisch oder hydraulisch betätigte Kupplung auf intelligente Weise. Je nach Ausbaustufe übernimmt das in der Fachwelt als E-Clutch bezeichnete System das Kuppeln nur in bestimmten Fahrsituationen oder führt alle Kupplungsvorgänge vollautomatisiert aus. Damit können kraftstoffsenkende Fahrstrategien – vom „Segeln“ bis hin zum elektrisch unterstützten Fahren – auch bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe eingesetzt werden. „Die E-Clutch von Schaeffler ebnet dem Handschaltgetriebe den Weg in die Hybridisierung und damit in neue Märkte und Segmente“, sagt man bei bei Schaeffler.


Bislang ist dies nur in Verbindung mit Automatikgetrieben möglich. Dieser Schritt ist entscheidend: in vielen Wachstumsländern, aber auch bis zu den mittleren Segmenten der europäischen Märkte ist dieser Getriebetyp mit Abstand am weitesten verbreitet. Heute wird noch etwa jedes zweite im Pkw verbaute Getriebe manuell geschaltet, bei global nach wie vor steigenden Produktionszahlen.

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