Wirtschafts-News vom 1. Oktober 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Der Multitechnologiekonzern 3M hat ein neues Material entwickelt, das die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos um bis zu 40 Prozent erhöht. Die marktreife Technologie ermöglicht eine deutliche Steigerung der Reichweite dieser Fahrzeuge. Die Batteriezelle leistungsfähiger zu machen, ist eine der größten Herausforderungen für die Automobilindustrie. Zum einen, weil die Batterietechnologie die Reichweite der Elektroautos entscheidend bestimmt, zum anderen wegen ihres hohen Anteils an den Fahrzeugkosten.  Der neue, so genannte Anodenwerkstoff, wird in Asien bereits erfolgreich in der Vorserienproduktion von Akkus für Mobilfunktelefone und Laptops eingesetzt. Im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts macht 3M diese Technologie nun auch für die Automobilindustrie anwendbar. Hersteller, die auf die 3M Lösung setzen, werden voraussichtlich ab 2020 serienmäßig Fahrzeuge mit den reichweitenstarken Autobatterien ausstatten können. Die neue Technologie kann Herstellern und Verbrauchern viel Geld sparen. Je leistungsstärker die Batterieeinheiten sind, umso weniger Zellen werden benötigt und umso günstiger wird das Batteriesystem als Ganzes. E-Mobilität wird so wirtschaftlich attraktiver.  Eine Million E-Autos sollen laut Bundesregierung im Jahr 2020 auf deutschen Straßen fahren. Außer den politischen Rahmenbedingungen und vergleichsweise hohen Anschaffungskosten verhindert bislang die schwache Batterieleistung den Durchbruch der E-Mobilität.   

66 Prozent, also die deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung, begrüßt die Wiedervereinigung zu ihrem 25 Jahrestag. Dennoch stimmen 71 Prozent der Westdeutschen und 83 Prozent der Ostdeutschen der Aussage zu, dass es auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch große Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland gibt. So sind mehr als drei Viertel der Deutschen in Ost (76 Prozent) und 45 Prozent der Deutschen in West davon überzeugt, dass es in der DDR Dinge gab, die besser waren als im Westen. Hierzu zählt für die Ostdeutschen beispielsweise die Gleichberechtigung der Frau. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der ostdeutschen Bundesbürger sind der Ansicht, dass diese in der DDR besser verwirklicht gewesen ist als in Westdeutschland. Im Westen sagen dies lediglich 38 Prozent.  Dies ist das Ergebnis von mehr als 80.000 Interviews des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov für das im Verlag Edel Books erschienene Buch „Wie wir Deutschen ticken“ .

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