Wirtschafts-News vom 5. April 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Laut einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners liegt die durchschnittliche Reichweite von Elektrofahrzeugen aktuell bei knapp 240 Kilometern. Für 2020 prognostizieren die Berater bereits eine durchschnittliche Reichweite von über 400 Kilometern.

Die als zu gering eingeschätzte Reichweite von Elektrofahrzeugen gilt als eine der größten Hürden für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland. Doch die Reichweiten der neueren Modelle nehmen deutlich zu. Um den Wert zu ermitteln, gewichteten die Managementberater die Herstellerangaben zur Reichweite mit den jährlichen Verkaufszahlen der entsprechenden Fahrzeuge. 2015 lag die durchschnittliche Reichweite aller in Deutschland verkauften rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge bei rund 240 Kilometern.  Vier Jahre zuvor lag der Wert noch 100 Kilometer niedriger. „Die Automobilhersteller sahen die Keimzelle der Elektromobilität lange eher im urbanen Umfeld und gestalteten die Fahrzeuge entsprechend. Dies war eine strategische Fehleinschätzung, nicht nur in Bezug auf Design, Fahrzeuggröße und Fahrspaß, sondern auch in Bezug auf die Reichweite“, stellt man bei Horváth & Partners fest. Besonders begehrt waren 2015 Elektroautos, die aufgrund ihrer Reichweite vielfältiger eingesetzt werden können. Entsprechend entschieden sich Käufer von reinen Elektroautos überwiegend für die reichweitenstärksten Modelle wie z. B. den Tesla Model S mit bis zu 528 Kilometern Reichweite. 

Egal ob Wohnwagen oder Wohnmobil: Wer damit auf Reisen geht, ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Darauf weist die ERGO Versicherung hin. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ersetzt Schäden, die Dritte beim Gebrauch des Fahrzeugs erleiden.

Beim Wohnmobil ist das einfach. Da es sich um ein motorisiertes Fahrzeug handelt, gehen Besitzer so vor wie bei einer normalen Kfz-Versicherung. Aber auch für den Wohnwagenanhänger ist die Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Deshalb müssen Camper ihn zusätzlich zum Auto versichern. Dies erfolgt in der Regel über denselben Versicherer, bei dem bereits das Auto versichert ist. Das heißt konkret: Sich mit dem Versicherer in Verbindung setzen und eine passende Versicherung für den Wohnwagen oder das Wohnmobil vereinbaren. Da es sich meist um kostspielige Fahrzeuge oder Anhänger handelt, empfiehlt es sich, zusätzlich zur Kfz-Haftpflicht- eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abzuschließen. Die Vollkasko deckt Schäden durch Unfälle – auch selbst verursachte – und durch mut- oder böswillige Handlungen Fremder ab. 

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