Wirtschafts-News vom 25. Juli 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Hyundai baut gemeinsam mit Air Liquide und im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) eine Wasserstofftankstelle an der Hyundai Zentrale in Offenbach am Main. Sie wird öffentlich zugänglich sein und noch in diesem Sommer eröffnet.

Die Wasserstofftankstelle befüllt die Tanks der Brennstoffzellenfahrzeuge mit bis zu 700 bar Druck. Im Gegensatz zu anderen Wasserstofftankstellen, die nur 350 bar Fülldruck aufweisen, können mit der neuen Technik die Fahrzeugtanks ihre volle Kapazität nutzen. Damit erreicht der Hyundai ix35 Fuel Cell Distanzen von 594 Kilometer am Stück. Die Tageskapazität der neuen Tankstelle von 200 kg Wasserstoff reicht aus, um täglich über 30 Fahrzeuge aufzutanken. Durch Hochdrucktechnik an der Air Liquide Tankstelle lassen sich die Fahrzeuge innerhalb von drei bis fünf Minuten volltanken. Die neue Wasserstofftankstelle ist ein weiteres Engagement von Hyundai in der Clean Energy Partnership (CEP).

Mit 25 Kilometern pro Stunde im Flachen fahren oder zügig den nächsten Berg erklimmen – manchen Pedelec-Fahrern ist das nicht schnell genug. Und so bieten immer mehr Fahrrad- und Teile-Händler auch für Pedelecs Tuning-Kits an.

Der Fahrrad-Markt boomt, insbesondere der Markt für Pedelecs: Laut Zweirad-Industrie-Verband konnten im Jahr 2015 etwa 535.000 Pedelecs und E-Bikes abgesetzt werden. Damit summt mittlerweile schon in jedem achten verkauften Fahrrad ein Elektromotor. Den Großteil des Marktes nehmen dabei die versicherungs- und zulassungsfreien Pedelecs ein. Mit einem 250 Watt starken Motor unterstützen sie den Fahrer bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

Danach setzt der Motor aus. Wer schneller fahren möchte, muss entweder kräftig strampeln oder auf ein S-Pedelec (auch "Pedelec 45" genannt) mit einer Motorleistung von bis zu 500 Watt zurückgreifen. Für diese werden allerdings eine Versicherung sowie ein Kennzeichen fällig. Der Fahrer braucht außerdem den Führerschein der Klasse M (auch in B enthalten).

Doch auch die 250-Watt-Motoren könnten grundsätzlich schneller fahren – sie werden jedoch bei 25 km/h gedrosselt. Das zieht zunehmend Anbieter an, die mit einfachen Tuning-Kits diese Drosselung umgehen. Wer sein Pedelec jedoch unrechtmäßig tunt und damit einen Unfall baut, kann auf den Kosten sitzen bleiben – beispielsweise für Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Reparatur, etc. Außerdem kann der Garantieanspruch gegenüber dem Fahrradhersteller erlöschen.

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