Automobil-News vom 10. Novemberer 2016

Michael Weyland informiert...



Foto:GM Company

Die erste Frage, wenn man über Elektroautos spricht lautet eigentlich immer: Wie weit kommt man mit einer Ladung? Aus Sicht von uns Verbrauchern ist das auch eine durchaus verständliche Frage, denn erstens haben viele Elektroautos eine extrem bescheidene Reichweite, zweitens gibt es noch sehr wenige Lademöglichkeiten und drittens dauert das Nachladen oft noch ziemlich lange.

Foto: 2016 Katrin Denkewitz/Adam Opel AG

 Was das Thema Reichweite angeht, ist zumindest bei Opel Licht am Horizont zu sehen und zwar mit dem neuen Opel Ampera-e. Dr. Ralf Hannappel, Direktor Elektrifizierung bei Opel. 

Dr. Ralf Hannappel:
Sie haben vollkommen Recht. Die Angst vor dem Laden – kann ich denn mit dem Auto fahren -  versuchen wir auf zwei Arten zu begegnen.  Das eine ist natürlich mit der Reichweite.

Und die ist beachtlich, denn der neue Opel Ampera-e definiert Elektromobilität völlig neu und kann in Sachen Reichweite richtig punkten.  Das Auto kann – nach ersten vorläufigen NEFZ-Tests – mit einer Batterieladung mehr als 500 Kilometer weit fahren.  

Dr. Ralf Hannappel:
Also konkret kann ich Ihnen sagen: Ich selbst bin von London nach Paris gefahren – das waren fast 420 Kilometer – und ich hatte noch 80 Kilometer drauf. Also konkret, würde ich sagen, können Sie die gleiche Strecke so wie ich auch fahren!

Foto: 2016 Katrin Denkewitz/Adam Opel AG

Trotzdem ist die Frage nach den Lademöglichkeiten interessant, denn irgendwann sind ja auch die 500 Kilometer erreicht.

Dr. Ralf Hannappel:
Sie können es an einer normalen Steckdose laden. Wenn Sie denn partout keine Möglichkeit haben, eine Wandladestation zu installieren können Sie auch an einer Steckdose normalerweise die Strecke laden, die Sie fahren am Tag! Wenn ich sage „normalerweise“ meine ich damit: Die meisten Leute fahren zwischen 60 und 80 Kilometer am Tag und das kriegen Sie an der Haushaltsteckdose über Nacht wieder rein! Wenn Sie denn mal längere Strecken fahren wollen, dann sorgt zurzeit die Bundesregierung für ein flächendeckendes Schnelladenetz.

Foto: 2016 Katrin Denkewitz/Adam Opel AG

innogy, die Ökostromtochter  von RWE, hat bereits 50 Standorte des Raststättenbetreibers Tank & Rast mit Schnellladesäulen für Elektroautos ausgestattet, nun werden zunächst 82 weitere Autobahnraststätten mit solchen Ladestationen ausgestattet. 

Dr. Ralf Hannappel:
Die Tank- und Rast-Initiative, bei der 400 Schnellladestationen  bis Ende 2017 an den deutschen Autobahnen etabliert werden, finden Sie auf unserer My-Opel-App. Das heißt, wir werden eine Applikation zur Verfügung stellen, die Sie im Auto benutzen können, die die Ladestationen dann auch findet und damit ist die Angst komplett vergessen!

Gerne hätte ich Ihnen auch den Preis des neuen Opel Ampera-e genannt, aber da muss ich Sie leider enttäuschen.  Aber spätestens im Frühjahr 2017, wenn der Wagen auf den Markt kommt, wird Opel den Preis nennen.

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