Automobil-News vom 26. Januar 2017

Michael Weyland informiert...



Zwölf Monate nach Einführung der vierten Generation des Kia Sportage, die auf Anhieb einen neuen Absatzrekord erzielte, hat der Hersteller zum Modelljahr 2017 die Angebotspalette seines Bestsellers weiter ausgebaut.

So ist der 1,7-Liter-Diesel jetzt in einer zweiten, leistungsstärkeren Variante mit 104 kW (141 PS) erhältlich, die serienmäßig über das Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) verfügt und auch in der Sportausführung GT Line angeboten wird. Darüber hinaus kann das Benziner-Topmodell 1.6 T-GDI, bisher nur als GT Line erhältlich, nun auch in den Versionen Vision und Spirit bestellt werden, jeweils mit Schaltgetriebe oder DCT. Die 7- und 8-Zoll-Navigationssysteme des Kia Sportage (je nach Ausführung) beinhalten ab Modelljahr 2017 die Smartphone-Schnittstellen Apple CarPlay™ und Android Auto™. Der Kia Sportage Modelljahr 2017 ist ab sofort bestellbar und kostet in der Einstiegsversion 1.6 GDI 2WD Attract* unverändert 19.990

Foto: Kia Motors Deutschland GmbH

Auf der Autobahn die Hände vom Steuer nehmen, im Internet surfen oder lesen und entspannt am Zielort ankommen: So haben sich viele Autofahrer die nächste Stufe des autonomen Fahrens vorgestellt. Und so hat es auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche" versprochen:

Übernehme das Fahrzeug in bestimmten Situationen die Kontrolle, dürfe der Fahrer sich vom Fahrgeschehen abwenden - wenn etwas passiert, haftet der Hersteller. Wie AUTO BILD in der Ausgabe 3/17  berichtet, setzt das Verkehrsministerium dieses Versprechen im aktuellen Gesetzentwurf, der der Redaktion vorliegt, allerdings nicht um. Denn zu den zukünftigen Pflichten des Fahrers in selbstfahrenden Autos soll auch gehören, das Lenkrad zu übernehmen, wenn das Auto die Regeln im Straßenverkehr nicht einhält. Das bedeutet: Der Fahrer soll aufpassen, dass sein Auto beispielsweise nicht zu schnell fährt, die Vorfahrt beachtet und beim Spurwechsel den Blinker setzt.

"Da kann man auch gleich selbst fahren", kritisiert man beim Verbraucherzentrale Bundesverband. "Der Gesetzentwurf verhindert den wesentlichen Nutzen hoch automatisierter Systeme für den Fahrer." Denn der Vorteil von selbstfahrenden Autos besteht gerade darin, dass sie im Gegensatz zu teilautonomen Systemen, wie Teslas Autopilot, keine ständige Überwachung erfordern. Auch beim Thema Haftung wird laut dem Gesetzentwurf nicht wie angekündigt der Hersteller, sondern der Halter in die Pflicht genommen. 

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