Wirtschafts-News vom 29. März 2017

Michael Weyland informiert...

Kürzlich beschäftigten sich Experten und Politiker in einem Fachgespräch im Bundestag unter anderem mit den Auswirkungen steigender Zinsen auf Lebensversicherungsverträge. Auch der Bund der Versicherten e. V. (BdV) war dort vertreten.

„Die Politik beschäftigt sich zu recht mit der Frage, was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen und alternative Anlagen rentabler werden als die Verträge bei den Lebensversicherern“, erklärt man beim BdV, empfiehlt jedoch, nicht vorschnell die Verträge zu kündigen, sondern überlegt zu prüfen, was für den einzelnen Vertrag richtig ist. Dafür stellt er allen Verbrauchern kostenlos den Entscheidungshilferechner „Hop oder Top“ zur Verfügung.

In wenigen Schritten erfährt der Verbraucher, ob es sinnvoll ist die Kapitallebens- oder Rentenversicherung zu kündigen, beitragsfrei zu stellen oder doch weiter zu führen. „Mit diesem Rechner kann der Verbraucher schnell und unkompliziert ermitteln, was er mit seiner Lebens- oder Rentenversicherung machen soll“, heißt es.  Im Fachgespräch des Finanzausschusses zu den Auswirkungen der Niedrigzinspolitik zeigte sich, dass einzelne Akteure erhebliche Befürchtungen bei steigenden Zinsen haben. So erwarten sie, dass die Kunden in großer Zahl ihre Verträge kündigen und damit den Unternehmen zusätzliche Probleme bescheren. Zudem würden dann Bewertungsreserven zusammenschmelzen und womöglich die Solvabilität der Unternehmen belasten.  Nach Ansicht des BdV hat die Diskussion aber einmal mehr gezeigt, dass weder eine private Lebens- noch eine Rentenversicherung tragbare Möglichkeiten der Altersvorsorge sind. 

Die Deutsche Telekom erweitert ihr Cloud-Angebot um die Plattform für digitales Transaktionsmanagement und die elektronische Signatur von DocuSign. Das amerikanische Unternehmen ist darauf spezialisiert, Unternehmen und Institutionen unabhängig von ihrer Größe oder Branche bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Denn DocuSign ermöglicht es seinen Nutzern, überall, zu jeder Zeit, mit jedem Gerät Geschäftsprozesse voranzutreiben – ohne Akten, vollkommen digital, aber rechtsverbindlich.  Die Telekom bietet ab jetzt die DocuSign-Services aus ihrer hoch sicheren Cloud in Deutschland und Europa an und bietet bei Bedarf auch den notwendigen Service. Dafür betreibt sie zwei Rechenzentren in Frankfurt und Paris. Sobald die Erweiterung des Rechenzentrums in Biere abgeschlossen ist, wird DocuSign in das dortige House of Cloud der Telekom umziehen. Vermarktungsstart ist zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Region EMEA folgt 2018.   Die Telekom hält bereits seit 2015 Anteile an DocuSign.

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