Wirtschafts-News vom 25. August 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Leben in Deutschland wird immer teurer, die Inflation zieht an und Verbraucherpreise steigen. Innerhalb des Bundesgebietes gibt es dabei drastische Unterschiede: Vor allem in München, Stuttgart und Frankfurt am Main müssen Verbraucher laut FinanceScout24 tiefer in die Tasche greifen. Günstiger lebt es sich dagegen in Bremerhaven, Chemnitz und Magdeburg.

Mithilfe des interaktiven Städtevergleichs des Vergleichsportals können Verbraucher herausfinden, wie hoch ihr Gehalt in einer anderen Stadt sein müsste, damit der Anteil der Lebenshaltungskosten (Lebensmittel, Miete, Transport, Sport/Freizeit) gleichbleibt. Hohe Lebenshaltungskosten finden sich vor allem im Süden Deutschlands: München führt die Liste der teuersten Großstädte mit Abstand an, gefolgt von Stuttgart (hier sind es 44 Prozent bzw.  27,1 Prozent Abweichung vom Mittel). Auf Rang drei landet Frankfurt am Main - hier weichen die Lebenshaltungskosten noch um 24,3 Prozent vom Mittel ab. Im Top 5 Ranking der teuersten Großstädte landet Freiburg im Breisgau mit einem Plus von 19,4% auf Rang vier,  Heidelberg mit +17,0% auf Rang 5.  Die günstigsten Großstädte sind  Bremerhaven   mit 22,6% unter dem Mittelwert, Chemnitz  mit -21,0%,  Magdeburg liegt bei -17,1% knapp vor Halle mit -17,0% und  Paderborn  mit -14,5%.

Die Zahl der Banken, die ein kostenloses Girokonto anbieten, ist deutlich höher als oft berichtet wird. Das Verbraucherportal biallo.de hat aktuell die Kontomodelle von mehr als 1.400 Geldhäusern in Deutschland untersucht.

Demnach bieten mindestens 40 Geldhäuser ein kostenloses Girokonto an. Zu den Anbietern gehören sowohl Privatbanken als auch Sparkassen und genossenschaftliche Institute. Die neue Untersuchung zeigt, dass insbesondere regionale Anbieter an verbraucherfreundlichen Kontomodellen festhalten. Die jüngst von der Zeitschrift Finanztest veröffentlichte Studie über Girokonten listet viele dieser Anbieter nicht auf.

Nach den Recherchen sind drei überregionale Filialbanken, zwölf Direktbanken, drei Sparda-Banken, zehn PSD-Banken, zwei Sparkassen und zehn Volks- und Raiffeisenbanken dabei, die ein kostenloses Girokontomodell bereitstellen. Dabei fällt keine monatliche Grundgebühr an, es wird kein Mindestgeldeingang zur Bedingung gemacht und Girokarte sowie Online-Überweisungen sind kostenlos. 

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