Fotos selbst ausdrucken

... mit einfachen Tipps kein Problem

Fotos – auch digitale – kann man heutzutage nach wie vor entwickeln lassen oder sie in guter Qualität entweder mit einem Sofortbilddrucker für unterwegs oder mit dem heimischen Drucker ausdrucken. Bilder sind also auch heute durchaus nicht dazu verdammt, lediglich auf Bildschirmen angesehen werden zu können.

Die nachfolgenden Tipps helfen bei der Umsetzung.

Geeignetes Fotopapier verwenden

Es gibt verschiedene Fotopapiersorten, mit denen man unterschiedliche Ergebnisse beim Drucken der Fotos erzielen kann. Während eine matte Oberfläche beispielsweise den Kontrast verstärken kann, kaschiert eine Seidenglanz-Oberfläche leichte Unschärfe. Auch Bildrauschen kann durch die Wahl eines Fotopapiers mit körniger Oberfläche minimiert werden. Zudem verlangt ein Tintenstrahldrucker ein anderes Fotopapier als ein Laserdrucker.

Tintenstrahldrucker eignen sich besonders

Nicht jeder Drucker ist allerdings gleichermaßen gut für den Fotodruck geeignet. Scheint der Hinweis, Schwarz-Weiß-Printer können keine Farbfotos drucken, noch wenig informativ, so ist der folgende schon bedeutsamer: In erster Linie erzielen Tintenstrahldrucker überzeugende Ergebnisse, während Laserdrucker beim schnellen Dokumentendruck ihre Stärken ausspielen. Tintenstrahldruck wirkt auf dem richtigen Fotopapier besonders intensiv und lässt das Motiv in frischer Farbe erstrahlen. Da es bei der Qualität der Tinte auch Unterschiede gibt, sollte man entweder Originalpatronen des Herstellers wählen oder auf renommierte Patronen-Wiederbefüller vertrauen, die für fast alle Druckermarken, beispielsweise Canon, das passende Modell im Programm haben.

Die optimale Auflösung wählen

Megapixel, dpi, optische Druckauflösung – bei all diesen Begriffen kann man schnell den Überblick verlieren. „dpi“ ist die Abkürzung der Einheit „dots per inch“, welche die Punktdichte eines Bilds angibt und somit das Maß für die Feinheit der Auflösung darstellt: Je höher die Punktdichte, desto feiner das Bild. Zwar geben manche Druckerhersteller mittlerweile Druckauflösungen von bis zu 9.600 dpi an, jedoch reichen für hochwertige Fotos aus dem heimischen Drucker meist auch schon 300 dpi. Für einen möglichst scharfen Druck sollte man natürlich trotzdem die höchstmögliche dpi-Zahl wählen. Das führt in erster Linie schließlich nur dazu, dass der Druck eines einzelnen Bildes lediglich länger dauert – zu verschmerzen, wenn man nicht gerade ein ganzes Fotoalbum befüllen möchte.

Die richtige Konfiguration verwenden

Beim Drucken lassen sich oft nicht nur das Format und die dpi-Zahl einstellen, sondern auch die Art des Papiers. Verwendet man also spezielles Fotopapier, dann sollte man dies möglichst auch in den Druck-Einstellungen auswählen. Unter anderem hängt von dieser Einstellung ab, wie viel Farbe der Drucker für das Foto nutzt. Fotopapier saugt beispielsweise wesentlich weniger Tinte auf als normales. Eine Besonderheit, die man beachten sollte, gibt es beim Schwarz-Weiß-Druck von Fotos.

Liegen Letztere eigentlich in Farbe vor, sollte man sie idealerweise vorab am Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm umwandeln, anstatt später bei den Druck-Einstellungen einfach den Graustufen-Modus auszuwählen. Der Farbraum ist hier nämlich meist stark eingeschränkt, sodass die Qualität dann zu wünschen übrig lässt. 

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