Gute Menschen müssen morden

... meint Schauspielerin Yvonne de Bark


„Am liebsten würde ich sie/ihn umbringen…” Diesen Gedanken an eine unwiderrufliche Tat hat wohl jeder schon einmal gehabt. Ob gegen laubblasende Nachbarn in den Mittagsstunden, den Parkplatz-vor-der-Nase-Wegschnapper oder den Zwei-Meter-Mann im Kinosessel vor einem, der die komplette Sicht auf die Leinwand verdeckt – es sind oft die kleinen Dinge, die uns in Gedanken perfide Pläne aushecken lassen.

Es gibt aber ganz sicher mehr als „111 Gründe, einen Mord zu begehen”. Das ist der Titel des Buches, mit dem die Autorin Yvonne de Bark – nicht ganz ernst gemeint – für die konsequenteste Lösung von Konflikten wirbt. Ende des Monats kommt sie mit einem witzigen Workshop und einer noch lustigeren Lesung aus ihrem Buch  insUpside Down Bar & Restaurant im Ermelerhaus. Lesinar nennt sie die amüsante Kombination aus Seminar und Lesung.

Yvonne de Bark ist nicht nur ein schönes und bekanntes TV-Gesicht, sondern auch ein echtes Multitalent.Sie ist Schauspielerin („Der Alte“, „Alarm für Cobra 11“, „Unter uns“), Schauspieldozentin und Autorin von Sachbüchern und Romanen. Sie coacht Führungskräfte und gibt sehr unterhaltsamen Flirtunterricht sowie Seminare für Körpersprache. Im ersten Teil ihres Lesinars entführt sie ihre Gäste mit einem knackigen und unterhaltsamen Miniworkshop in die Welt des guten Eindrucks und was man bei der Begrüßung schon alles erkennen kann!

Yvonne de Bark verrät, was man schon bei der Begrüßung am Gegenüber erkennen kann

Nach diesem kurzweiligen Ausflug in die Welt der Körpersprache wird es herrlich böse. Die Autorin liest aus ihrem Erfolgsbuch: „111 Gründe, einen Mord zu begehen“. Das Buch ist Antiaggressionstraining par excellence! Ob es die Strafzettel schreibende Frau vom Ordnungsamt ist, die verhasste Schwiegermutter mit ihren überflüssigen Tipps oder Männer, die nach dem Toilettengang das Händewaschen vergessen: Bei Yvonne de Bark stehen sie alle kurz davor, ins Jenseits befördert zu werden. Witzig, grausam, brutal und ungemein befreiend!

Das Lesinar knüpft an die lange Tradition der Salonabende im Ermelerhausan

Mit dem am 26. Oktober 2017 veranstalteten Lesinar knüpft das Upside Down Bar & Restaurant an die große Tradition der Salonabende im Ermelerhaus an. Tabakhändler Ferdinand-Wilhelm Ermeler (1784-1866) hatte das 1567 erbaute Gebäude im Jahr 1824 erworben und ihm seinen Namen gegeben. Mit regelmäßigen Salon- und Kulturveranstaltungen war es ihm gelungen, sein Haus zu einem der geistig-kulturellen Mittelpunkte Berlins zu machen. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte er es mit den bis heute charakteristischen Wand- und Deckengemälden, Statuen, Reliefs und Supraporten zu einem Rokokopalais umgestalten lassen. In den 1960er Jahre wurde das Ermelerhaus an seinem früheren Standort an der Breiten Straße abgetragen und am heutigen Standort wieder aufgebaut. Es ist eine der beliebtesten Berliner Adressen für Familien- und Firmenfeiern und zählt zu den Top10-Locations für Hochzeiten.

Im Erdgeschoss befindet sich heute die Upside Down Bar & Restaurant, die sich innerhalb kürzester Zeit mit verschiedensten kulturellen Events zu einem echten Hotspot im Berliner Nachtleben entwickelt hat. Bar und Restaurant sind unter anderem mit Kunstwerken von Georg Baselitz ausgestattet. Die Originale des Künstlers aus der Serie „Upside Down" geben der Bar auch ihren Namen. Sie ist der ideale Ort, um bei kühlen Drinks ausgezeichnete Musik zu genießen.

Das Lesinar ist ein weiteres Highlight, mit dem die Upside Down Bar & Restaurant im historischen Ermelerhaus auf sich aufmerksam macht. Jede Woche gibt es ein anderes unterhaltsames Programm. So bietet der Freitag in regelmäßigen Abständen den „DJ’sFinestFriday” mit angesagten Szene-DJ’s an. Samstags treten bei „Sunset Soundtracks” bereits bekannte und noch unbekannte Künstler aller Genres auf. Sonntags gibt es den beliebten „LazySunday Brunch”. Montags bittet der „Tango after Work” zum Tanz. Und jeden Dienstag werden geführte Kunsttouren durch die umfangreiche Sammlung mit Werken von Georg Baselitz angeboten, Jeden letzten Sonntag im Monat ergänzt „Urban Yoga” mit Füsun Folger das Programm.

Alle angebotenen Events finden sich auch unter www.upsidedownbar.com.

Gute Menschen müssen morden
Lesinar mit Yvonne de Bark
Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Kostenbeitrag 12,00 Euro inklusive Welcome-Drink
Reservierungen unter reservation@upsidedownbar.com

Upside Down Bar & Restaurant
Wallstraße 70 – 73
10179 Berlin
 
Foto: Wim Woeber

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