Wirtschafts-News vom 24. Oktober 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Toyota Motor Corporation (TMC) präsentiert auf der diesjährigen Tokyo Motor Show (25. Oktober bis 5. November 2017) erstmals den neuen Brennstoffzellenbus „Sora“. Das Konzeptfahrzeug verknüpft die alternative Antriebstechnik mit erhöhtem Komfort für die Fahrgäste. Die Serienversion folgt bereits 2018, im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 sollen mehr als 100 Brennstoffzellenbusse im Großraum Tokio unterwegs sein.

Der Sora, dessen Modellname sich von den natürlichen Elementen eines Wasserkreislaufs (Sky, Ocean, River und Air) ableitet, verkörpert die Vision eines umweltfreundlichen Busses für Mensch und Umwelt. Das Toyota Brennstoffzellensystem, das bereits in der Limousine Mirai zum Einsatz kommt, stößt während der Fahrt weder CO2 noch andere Schadstoffe aus. Bei der Umwandlung von Wasserstoff in elektrische Energie entsteht lediglich Wasserdampf.

Der Bus mit seinen 22 Sitz- und 56 Stehplätzen verfügt zudem über ein leistungsfähiges externes Notstrom-Aggregat, das im Katastrophenfall die Energieversorgung sicherstellt. Es kombiniert hohe Leistung und große Kapazität (bis zu 9 kW und 235 kWh). Toyota hat bei der Entwicklung des Konzepts die Fahrgäste in den Mittelpunkt gestellt. Auch wenn ihre Zahl im Nahverkehr mehr oder minder stark schwankt, sollen sie stets von höchster Sicherheit, maximalem Komfort und einem möglichst angenehmen Fahrerlebnis profitieren.

Den Geldinstituten in Deutschland fehlt der Überblick bei Aufwendungen und Profitabilität. In einem Drittel der Banken existiert zum Beispiel kein Schema zur Bewertung der Produktprofitabilität. 43 Prozent können die anfallenden Aufwände für einzelne Produkte oder Produktgruppen nicht benennen.

Die Folge: Eine große Mehrheit der Banken kalkuliert Preise zum Teil losgelöst von den Kosten (79 Prozent). Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Emporias unter 100 Entscheidern auf der ersten und zweiten Führungsebene in Banken und Sparkassen

Vier von zehn Bankmanagern geben in der Studie an, dass in ihrem Haus überhaupt keine Produktkostenrechnung durchgeführt wird. In jedem dritten der Institute mit Produktkostenrechnung liefert diese nur einen mittelmäßigen oder schlechten Kostenüberblick. 14 Prozent der befragten Entscheider können die Qualität der Produktkostenrechnung in ihrem Haus gar nicht einschätzen, was vermuten lässt, dass sie wenig Beachtung findet. Auch die Kosten der Prozesse bleiben in vielen Instituten eine "Blackbox".

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