Wirtschafts-News vom 6. November 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Kfz-Halter sollten die Beitragsrechnung ihrer Kfz-Versicherung für kommendes Jahr genau prüfen. Blieb der Versicherungsnehmer im abgelaufenen Jahr unfallfrei, verbessert sich 2018 seine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse). Dadurch verringert sich der Versicherungsbeitrag. Versicherer können dadurch Preiserhöhungen leicht kaschieren.

Im Beispiel zahlte der Kunde 458 Euro für seine Kfz-Versicherung. Sein Versicherer verlangt im kommenden Jahr 446 Euro. Der Beitrag sinkt um 2,6 Prozent. Doch der Blick auf den Vergleichsbeitrag zeigt: Die Kosten für das kommende Jahr hätten auf 413 Euro sinken müssen. Der neue Kfz-Versicherungsbeitrag fällt somit acht Prozent zu hoch aus - eine versteckte Preiserhöhung des Versicherers.

"Viele Kunden wissen nicht, dass sie selbst bei gesunkenen Beiträgen noch deutliches Sparpotenzial durch einen Versicherungswechsel haben", sagt man bei CHECK24.de. "Besonders in der wettbewerbs-intensiven Wechselsaison lohnt es sich die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen."

Eine versteckte Beitragserhöhung ist für den Verbraucher nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Ein Sonderkündigungsrechner der Vergleichsportals hilft Kunden eine verborgene Preiserhöhung aufzudecken. Bis zum Stichtag am 30. November können Verbraucher ihre Kfz-Versicherung regulär kündigen. Im Falle einer (versteckten) Beitragserhöhung hat der Versicherungsnehmer ein einmonatiges Sonderkündigungsrecht.

21.277 Pkw-Zulassungen mit dem blauen Oval sind im Oktober frisch auf die deutschen Straßen gekommen. Dies entspricht einem überdurchschnittlichen Wachstum von 12,8 Prozent oder einem Plus von 2.411 Pkw verglichen mit dem Ergebnis vom Oktober 2016. Die Pkw-Zulassungen aller Hersteller sind hingegen im Oktober um 3,9 Prozent angestiegen.

Der Kölner Hersteller kommt somit auf einen Pkw-Marktanteil von 7,8 Prozent. Dieser liegt 0,62 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats.   Das Oktoberergebnis wurde insbesondere von der starken Nachfrage nach dem neuen Ford Fiesta getrieben. Diese schlägt sich mit 5.045 Zulassungen in der Zulassungsstatistik nieder.   "Die volle Verfügbarkeit der einzelnen Ausstattungsvarianten hat sich nun im Oktober in den Auslieferungen der Kundenbestellungen niedergeschlagen", sagt man bei der Ford-Werke GmbH. "Mit dem neuen Fiesta haben wir einen erstklassigen Start im Markt geschafft.“ Bei den leichten Nutzfahrzeugen erzielt das Unternehmen im Oktober mit 3.855  Zulassungen einen Marktanteil von 12,2 Prozent.

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