Wirtschafts-News vom 20. November 2017

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Ford investiert mehr als 750 Millionen Euro in die Fertigung der nächsten Generation des Kuga in Valencia, Spanien. Mit diesem Betrag erhöht sich die Gesamtsumme, die der Autohersteller seit 2011 in Valencia investiert hat, auf rund drei Milliarden Euro.

Die neue Investition trägt dazu bei, die Arbeitsplätze am Ford-Standort in Valencia zu sichern. Sie baut auf Kosteneffizienz und Produktivitätsverbesserungen von Seiten des Managements, der Gewerkschaft und der Belegschaft auf.  Heute sind rund 25 Prozent aller in Europa verkauften Pkw-Neuwagen SUVs. Der Kuga macht knapp 50 Prozent des Produktionsvolumens in Valencia aus, der europäische Absatz des Kuga liegt mit 126.900 Exemplaren in diesem Jahr 22 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Mittelklasse-SUV belegt den dritten Platz der meistverkauften Modelle von Ford in Europa, gleich hinter dem Ford Fiesta und dem Ford Focus.

Seit der Gründung der Fahrzeug- und Motorenfabrik in Valencia im Jahre 1976 produzierte Ford dort mehr als 12 Millionen Fahrzeuge sowie 16 Millionen Motoren, und ist damit einer der führenden spanischen Automobilexporteure. Außer dem Kuga laufen dort auch die Nutzfahrzeugmodelle Tourneo und Transit Connect sowie die Pkw-Modelle Mondeo, S-MAX und Galaxy vom Band. In Valencia werden mehr unterschiedliche Modelle als in jedem anderen europäischen Ford-Werk hergestellt. Rund 90 Prozent der dort produzierten Fahrzeuge werden in mehr als 75 Länder exportiert, unter anderem auch in die USA.

Bereits zum 17. Mal verlieh Magna Steyr in diesem Jahr die begehrten und traditionsreichen „Johann Puch Automotive Awards“ und zeichnete damit gemeinsam mit dem steirischen Autocluster ACstyria und dem Automobil-Cluster Oberösterreich herausragende Arbeiten von Studierenden ausgewählter technischer Hochschulen in Europa aus.

Vergeben werden die mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preise in der Kategorie „Master Thesis“ und zum zweiten Mal seit 2015 auch in der Kategorie „Open Innovation“ für fahrzeugtechnische Innovationen. Der Fokus liegt dabei in der Auszeichnung von besonders innovativen Projekten zu neuen fahrzeugtechnischen Produkten, Prozessen und Methoden von Forschungs- und Industriepartnern des Unternehmens. Die international renommierte Auszeichnung trägt den Namen des österreichischen Automobilpioniers Johann Puch und würdigt alljährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten und technische Innovationen aus dem Bereich der Mobilität, wobei die Juroren großen Wert auf Praxisrelevanz legen.  

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