Wirtschafts-News vom 28. November 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Neustart für Opel in Südafrika: Ab dem 1. Januar 2018 wird der deutsche Hersteller seine Fahrzeuge mit der Unterstützung des in Südafrika renommierten Handelsunternehmens Unitrans Automotive verkaufen. Das bereits als landesweiter Händler tätige Unternehmen übernimmt damit auch die Rolle des Importeurs für Opel. Der Vertrieb von Fahrzeugen des Unternehmens wird über 35 Verkaufsstellen erfolgen, einige davon sind in Besitz von Unitrans, andere werden unabhängig geführt.

Als Teil des neuen Vertriebsansatzes sind gerade zwei neue Flagship-Stores der Marke mit dem Blitz in Johannesburg und Kapstadt im Bau. Diese Maßnahmen werden begleitet von der Markteinführung des neuen Crossland X – ein SUV im B-Segment. Der Rüsselsheimer Automobilhersteller befindet sich in Südafrika mitten in einer Verkaufsoffensive. Dem Crossland X folgt in der ersten Jahreshälfte 2018 sein großer Bruder  Grandland X. Im weiteren Verlauf wird die Marke auch die nächste Generation des Corsa in Südafrika anbieten.

Ebenfalls zum 1. Januar 2018 übernehmen die Opel-Händler das Aftersales-Geschäft der GM-Marke Chevrolet, da diese  Fahrzeuge ab dem Jahreswechsel in Südafrika nicht mehr angeboten werden.  Mit dem Engagement in Südafrika folgt das Unternehmen konsequent seinem am 9. November vorgestellten Zukunftsplan PACE!, nach dem sich die Marke stärker global aufstellen will und bis zum Jahr 2022 auf mehr als 20 neuen Exportmärkten aktiv sein wird.

Die Deutsche Telekom und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund gründen die „Telekom Open IoT Labs. Ziel dabei ist es, Prozesse in der Fertigungsindustrie sowie Logistik- und Luftfahrtbranche zu optimieren.

Die Labs sind offen für weitere interessierte Unternehmen, die gemeinsam mit den genannten Unternehmen anwendungsspezifische IoT-Prototypen entwickeln möchten. IoT steht für Internet-of-Things.  Mit den Telekom Open IoT Labs wird das bestehende Netzwerk aus Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen des Telekommunikationsanbieters um eine industrielle IoT-Komponente erweitert.  Im ersten Schritt gilt es gemeinsam mit interessierten Unternehmen den Bedarf an IoT-Lösungen zu identifizieren, danach die Anwendungen zu definieren und sie anschließend zu erstellen.  Dafür wird das Team aus Hardware, Software und Konnektivität Prototypen entwickeln und zusammenbauen. Im Fokus stehen Lösungen für den späteren Einsatz im Massenmarkt. 

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