Wirtschafts-News vom 10. Januar 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Im Dezember kam der Anstieg der Gebrauchtwagenpreise der vergangenen Monate zum Erliegen. Der AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) stagnierte prozentual bei 19.761 Euro gegenüber 19.754 Euro im November. Das Angebot sank in der Adventszeit ebenso wie die Seitenaufrufe und das nicht nur saisonal bedingt:

Viele Verbraucher sehen die mit mehreren tausend Euro rabattierten Neuwagen derzeit als verlockende Alternative. Hinzu kommt: Das Thema Diesel und Fahrverbote beschäftigt Gebrauchtwagen-Käufer wie -Verkäufer weiterhin.  „Inzwischen zeigt sich ein leichter Preisrückgang bei gebrauchten Dieselfahrzeugen auf AutoScout24, während Benziner in den letzten Monaten preislich zulegten“, sagt man beim Online-Automarkt. „Beim Angebot beobachten wir bereits seit rund einem Jahr eine Verschiebung. Dieselautos werden tendenziell vermehrt angeboten, während gebrauchte Benziner weniger werden.“ Eine repräsentative Umfrage zeigt zudem die anhaltende Verunsicherung der Autofahrer.  „Notwendig wären verbindliche Regeln, um Gebrauchtwagenhändlern und Verbrauchern endlich mehr Planungssicherheit zu geben“, heißt es. Der allgemeine Durchschnittspreis verharrte bei diesem Unternehmen im Dezember auf hohem Niveau. In den einzelnen Klassen sanken zwar die durchschnittlichen Preise bei Vans um 1,0 Prozent, bei den SUV und Geländewagen um 0,4 Prozent. Die anderen sechs Fahrzeugklassen sorgten jedoch für Ausgleich und legten preislich zu.

Der Flughafenverband ADV hat seine Jahresprognose 2018 für den Luftverkehr in Deutschland veröffentlicht. Trotz der anhaltenden Konsolidierung bei den Airlines blicken die Experten optimistisch ins neue Jahr.

Die Prognose geht von einem Wachstum der Passagiernachfrage von +4,2% und des Luftfrachtaufkommens von +5,1% aus. Das Wachstumstempo in den Flugbewegungen verstetigt sich bei +1,0 %.Dazu erklärt Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel: "Die Mehrheit der deutschen Flughäfen befindet sich auf Wachstumskurs! Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Weiterhin belastend wirken die Marktaustritte von wichtigen Playern im Luftverkehr und die hemmenden ordnungspolitischen Rahmenbedingungen. Das hohe Verkehrsaufkommen an deutschen Flughäfen erhält seine Impulse aus der anhaltend hohen Nachfrage - insbesondere aus Europa und dem internationalen Langstreckenverkehr. Einen besonders starken Anstieg erwartet der Flughafenverband für 2018 im Europa-Verkehr mit +5,5% auf dann über 150 Mio. Passagieren.

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