Wirtschafts-News vom 1. März 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Modernes Lademanagement für die Fahrzeugflotte: innogy hat beim Automobilher-steller Daimler die Schallmauer von 1.500 Ladepunkten an insgesamt 22 Werks-standorten durchbrochen. Als Technologiepartner liefert, installiert und betreibt der Energieversorger die Ladesäulen. Abgeschlossen ist die Entwicklung aber noch nicht. Bis Ende 2018 wird die Anzahl an Ladepunkten für Dienstwagen, Mitarbeiterautos und Entwicklungsfahrzeuge weiterhin erheblich ausgebaut.

Dazu gehören auch Schnellladepunkte mit bis zu 350 kW Leistung. Außerdem haben Händler jetzt auch die Möglichkeit, ihre Standorte mit Ladeinfrastruktur von innogy auszustatten, um Vorführ- oder Kundenfahrzeuge aufzuladen.

„Wir entwickeln unsere Systemlösungen für die E-Autoflotte gemeinsam mit dem Kunden und stimmen sie passgenau auf seine Bedürfnisse ab. Bei Daimler sind wir vor fünf Jahren mit einem Piloten gestartet und haben schrittweise aufgebaut. Hier zeigt sich das große Potenzial, das die Elektromobilität Unternehmen bietet,“ sagt man. 

Die intelligenten Ladesäulen erkennen sofort, ob ein Auto oder Mitarbeiter laden darf. Basis dafür ist das von innogy mitentwickelte „plug & charge“, das auf dem internationalen Kommunikations-standard ISO 15118 basiert. Für mehr Bedienkomfort sorgen an der Station befestigte Ladekabel sowie Touch-Displays.  Die Ladepunkte sind über das innovative IT-Backend von innogy vernetzt, so dass die Ladevorgänge automatisch gesteuert werden.

Städte auf der ganzen Welt haben mit Feinstaubproblemen und Luftverschmutzung zu kämpfen und sind auf der Suche nach effizienten Lösungen. Als erste Stadt in Frank-reich hat der Stadtverband Strasbourg Eurométropole eine erste konkrete Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität eingeführt.

Mit Hilfe einer neuen Ampelsteuerung soll der Schadstoffausstoß durch weniger Stopps und An-fahrmanöver deutlich reduziert werden. Die positiven Auswirkungen dieser Maßnahme für die Luftreinhaltung wurden zuvor mit Software simuliert und deutlich gemacht.

Die weltweit tätigen Verkehrsexperten der PTV Group aus Karlsruhe liefern dafür jeweils die Basistechnologie. Werden die in der Simulation gezeigten Ergebnisse in der Praxis bestätigt, will der Stadtverband weitere Streckenabschnitte mit der professionellen Ampelsteuerung nachrüsten. Unter dem Titel "Strasbourg - Atembare Stadt und Metropolregion" ("Ville et Métropole respirable"), läuft seit 2015 das französische Programm zur Luftreinhaltung.  Eine der konkreten Maßnahmen in Straßburg zielt auf Verbesserungen im Straßenverkehrsmanagement ab. 

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