Getestet: Fenstersauger von Kärcher

Es lebe der technische Fortschritt

Es gehört zu den leidigen Pflichten im Haushalt, um die sich ER oder SIE kümmern muss. Die Rede ist vom Fensterputzen: Das wird ungeachtet vieler praktischer Tipps & Kniffe meist nicht mehr wie zu Omas Zeiten erledigt.

Zum Glück hat der technische Fortschritt längst auch diesen Bereich erobert und so heißt es: Wer suchet, der findet sie – praktische Fenstersauger kleiner und großer Hersteller. In unserem Haushalt kam über mehrere Monate eines dieser Geräte aus dem Discounter zum Einsatz. Deren im Vergleich zur namhaften Konkurrenz sehr günstiger Preis ist jedoch mit einigen Schwächen beim Putzergebnis erkauft, was letztlich Mehrarbeit bedeutet.

Doch damit ist nun Schluss, denn ein nagelneues Akku-Fenstersauger-Set von Kärcher gehört seit einigen Wochen zu unserem Haushalt. Genauer: ein schwarz-gelber „WV 2 Premium“ der 10 Years Edition von Kärcher. Zum Lieferumfang gehört neben 20ml Glasreiniger-Konzentrat eine Sprühflasche nebst Mikrofaser-Wischbezug. Außerdem liegen zwei wechselbare Saugdüsen bei, 280 und 170 mm breit – je nach Größe der zu reinigenden Fläche.

Die Kombination aus Sprühflasche und Mikrofaser-Wischbezug samt der Absaugfunktion sorgen für eine effektive Reinigung und strahlend saubere Fenster – ohne dabei Streifen und Rückstände zu hinterlassen. Allerdings gehört anfangs schon etwas Übung dazu, so muss Hausmann – oder frau anfangs erst einmal den richtigen Winkel beim Absaugen des Schmutzwassers ermitteln, um keine Streifen auf der Scheibe zu hinterlassen. Ist jedoch diese Hürde gemeistert, geht die Arbeit wirklich schnell und vor allem kräftesparend von der Hand. Hilfreich ist es auch, vor jedem neuen Ansetzen kurz die Gummilippe des Abziehers abzuwischen.

Da der Fenstersauger samt Akku nur etwa 600 Gramm auf die Waage bringt, stellt sich so bald kein Muskelkater ein. Der Schmutzwassertank fasst übrigens 100 ml und ist leicht entnehmbar bzw. zu entleeren.

Seiner 10 Years Edition des Akku-Gerätes hat Kärcher eine um 40% vergrößerte Akku-Laufzeit spendiert. Unterm Strich kann man mit dem Kärcher-Fenstersauger nun gut und gerne 30 Minuten arbeiten, ohne das die Lithium-Ionen-Akkus nach neuem „Saft“ schreien.

Kärcher verspricht eine Reinigungsleistung von 105 m² (etwa 35 Fenster) pro Akkuladung, was der Realität sehr nahe kommen dürfte. Die Glasflächen unseres Haushaltes ließen sich locker und leicht mit einer Ladung reinigen. Für das irgendwann dann doch nötige Laden per beiliegendem Ladestecker sollte man jedoch etwa zwei Stunden einplanen, was nach getaner Arbeit jedoch kein Problem darstellen sollte.

Unser Fazit: Da das Arbeiten mit dem Fenstersauger von Kärcher leicht von der Hand geht, ja sogar richtig Spaß macht, sollten die Zeiten von endlosem Polieren und Schwitzen nun endgültig vorbei sein. Nicht nur Fenster auch Glastische, Duschkabinen und andere glatte Oberflächen lassen sich damit in Rekordzeit streifenfrei reinigen.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist einwandfrei, zumal beim Kauf je nach Händler nur um die 50 Euro zu berappen sind. Diese Investition macht sich sehr schnell bezahlt – ein großer Gewinn für den Haushalt.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Foto: Copyright Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

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