Große Meister auf Stippvisite in der holländischen Heimat

... im Mauritshuis Den Haag

Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte das gediegene Landhaus in Großbritannien seine Blütezeit. Bei der Suche nach standesgemäßem Wandschmuck haben die Hausherren gerne auf niederländische Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zurückgegriffen.

Bis zu einer Million hochwertige Gemälde sind nach wissenschaftlichen Schätzungen im sogenannten Goldenen Jahrhundert in den Niederlanden entstanden.

In einer auf dem europäischen Festland bislang einmaligen Ausstellung bringt das Mauritshuis in Den Haag nun einige Gemälde zurück in die Heimat ihrer Urheber. Unter dem Titel »National Trust – Holländische Meister aus britischen Landhäusern« sind die Exponate vom 11. Oktober 2018 bis zum 6. Januar 2019 in dem ehrwürdigen Museum zu sehen.

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich um Werke aus insgesamt zwölf Landhäusern, die inzwischen vom britischen National Trust verwaltet werden. Dazu gehören lichtdurchflutete Landschaften von Albert Cuijp und Meindert Hobbema sowie intime Alltagsszenen von Gabriel Metsu und Pieter de Hooch. Großes Zugpferd ist ein erst kürzlich in Buckland Abbey (Cornwall) wiederentdecktes Selbstporträt von Rembrandt. Die Schau war bereits im Holburne Museum im britischen Bath zu sehen.

Mauritshuis
Plein 29
2511 CS Den Haag
Tel. 0031 70 30 23 456
11. Oktober 2018 bis 6. Januar 2019
Mo 13–18, Di–So 10–18, Do bis 20 Uhr
www.mauritshuis.nl
www.holland.com/highlights

Bild:
Adriaen van de Venne
Seelenfischen, 1614
Ausstellung "80 Jahre Krieg – die Geburtsstunde der Niederlande"
Quelle: Rijksmuseum

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