Wirtschafts-News vom 11. September 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Kunden der Deutschen Telekom können sich jetzt auch mit ihrer Stimme beim Kundendienst der Service-Hotline anmelden – dank der Kooperation mit Nuance Communications. Deren biometrische Authentifizierung ist eine neue Alternative zur Eingabe von Zahlenfolgen während der Interaktion mit der automatischen Stimme am Telefon (IVR).

Die Deutsche Telekom ist das erste Unternehmen in Deutschland, das Stimmbiometrie einsetzt und damit seinen Kundendienst einfacher und erreichbarer gestaltet. Die neue Authentifizierungslösung wurde mit dem interaktiven Sprachsystem der Deutschen Telekom integriert.

Dieses nutzt bereits seit 2004 Technologie von Nuance, um menschliche Sprache mit Natural Language Understanding Technologie automatisch zu erkennen. So können Kunden am Telefon natürlich sprechen, statt sich durch ein Telefonmenü wählen zu müssen. Neu ist, dass Kunden der Deutschen Telekom nun auch ihre Stimme als Passwort nutzen können, um sich gegenüber dem Kundendienst auszuweisen. Bisher mussten Kunden umständlich bestimmte Zahlenfolgen durchgeben, etwa Kunden- und Rechnungsnummern. Stattdessen können sie nun einfach den Satz „Bei der Telekom ist meine Stimme mein Passwort.“ sprechen. Dies erleichtert den Kunden den Umgang mit dem Kundendienst, steigert die Zufriedenheit am Telefon und senkt die Zeit, die Mitarbeiter pro Anruf aufwenden müssen. In Zukunft ist angedacht, dass Kunden sich per Stimme auch auf anderen Kanälen authentifizieren können sollen, etwa in der App oder im Internet.

Im Durchschnitt besitzen die Deutschen rund fünf Versicherungsverträge und geben jährlich knapp 2.400 Euro für ihren Versicherungsschutz aus – so das Statistische Taschenbuch des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Diese Zahlen könnten zum Eindruck führen, dass die Bundesbürger gut versichert sind.

"Das ist eine Fehleinschätzung. Weder die Anzahl der Versicherungsverträge, noch die Höhe der gezahlten Beiträge lassen einen Rückschluss auf die Qualität des Versicherungsschutzes zu“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Mit dem kostenlosen BedarfsCheck des BdV lässt sich mit wenigen Klicks herausfinden, welche Versicherungen wichtig sind und welche überflüssig.  Mit dem kostenlosen Online-Tool BedarfsCheck bietet der BdV Verbrauchern die Möglichkeit, sich eine erste Orientierung zum individuell benötigten Versicherungsschutz zu verschaffen. Mitglieder der Verbraucherschutzorganisation können sich zudem telefonisch oder per E-Mail durch die Expert individuell zu privaten Versicherungen beraten lassen.

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