Wirtschafts-News vom 13. September 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Preisunterschiede an den Zapfsäulen in den Bundesländern sind laut aktueller ADAC Auswertung so groß wie nie zuvor. Bei Diesel liegen zwischen dem Durchschnittspreis des günstigsten und teuersten Bundeslands mehr als zehn Cent. Wir sprechen hier vom Saarland und von Mecklenburg-Vorpommern, wobei Letzteres günstiger ist.

Damit ist auch seit Langem ein Flächenland und kein Stadtstaat das günstigste Bundesland, zumindest bei Diesel. Für eine 50-Liter-Füllung zahlen Autofahrer im Saarland im Schnitt fünf Euro mehr als in Mecklenburg-Vorpommern. Bei Super E10 führt das Saarland ebenfalls die Preisliste der Bundesländer an. 1,527 Euro kostet derzeit hier der Liter im Schnitt. Preise über 1,50 Euro müssen Autofahrer außerdem in Bayern (1,515 Euro) und Baden-Württemberg (1,508 Euro) hinnehmen. Fast zehn Cent billiger ist der Sprit dagegen in Berlin.  Danach folgen Sachsen-Anhalt, Bremen und Hamburg. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. 

Ich gebe zu, bei den aktuellen Temperaturen in dieser Woche denkt so gut wie niemand an Winterreifen. Aber mit dem Winter ist es wie mit Weihnachten. Der kommt schneller als man glaubt.  Seit Anfang 2018 ist das Alpine-Symbol - Schneeflocke in stilisiertem Berg - neue Pflicht für alle Winterreifen.

Das Autoleasing- und Fuhrparkmanagementunternehmen LeasePlan Deutschland GmbH rät allen Do-it-yourself-Reifenwechslern beim Neukauf auf das Winterreifen-Symbol zu achten und allen Autofahrern, die nicht selbst Hand anlegen, den Reifenwechseltermin frühzeitig zu vereinbaren. Denn mit dem ersten Laub auf regennassen Straßen beginnt die Hochsaison bei den Reifenhändlern und in den Autowerkstätten.

M+S Reifen ohne Schneeflockensymbol sind zwar bis zum 30. September 2024 gesetzlich als wintertauglich zulässig, allerdings nur, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt wurden. Sollte sich herausstellen, dass neue Reifen angeschafft werden müssen, empfiehlt es sich rechtzeitig neue, für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassene Reifen zu kaufen. Ein kurzfristiger Engpass bei der Beschaffung wird nicht als Entschuldigung gewertet, wenn bei winterlichen Verhältnissen Sommerreifen zum Einsatz kommen. Wer im Winter mit Sommerreifen fährt und es aufgrund der winterlichen Fahrbahnbeschaffenheit zu einem Unfall kommt, gefährdet auch seinen Vollkasko-Versicherungsschutz. Adressat eines Bußgeldes sei im Übrigen nicht nur der Fahrer, sondern auch der Halter, der die Inbetriebnahme ohne die erforderliche Bereifung anordnet oder zulässt. Hier ist eine Geldbuße von 75,00 Euro, verknüpft mit einem Punkt, fällig.

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