Aus zwei mach eins

Die neue SkiArena Andermatt-Sedrun

Skifahren in zwei Kantonen macht ab diesem Winter der Zusammenschluss der Skigebiete am Oberalppass möglich. Die neue SkiArena Andermatt-Sedrun verbindet nicht nur unzählige Pisten miteinander, sondern auch die Kantone Graubünden und Uri – und damit zwei Kulturen und zwei Sprachregionen.

Drei Jahre hat es gedauert und sieben neue Transportanlagen waren notwendig, um die drei Skigebiete Gemsstock, Nätschen-Gütsch und Sedrun-Oberalppass zur modernen SkiArena Andermatt-Sedrun zu vereinigen. Im Dezember wird nun das letzte Glied in der Verbindungskette geschlossen: Durch die Eröffnung der neuen Gondelbahn Schneehüenerstock-Express können Skifahrer und Snowboarder ab diesem Winter, so oft sie wollen, von der einen Seite des Oberalppasses auf die andere wechseln.

Graubünden und Uri, Rätoromanisch und Deutsch

Was die meisten Wintersportler dabei nicht bemerken werden: Sie passieren auf der Piste eine Kantonsgrenze. Und das ist einmalig: Die SkiArena Andermatt-Sedrun ist das erste interkantonale Skigebiet der Schweiz. Rund die Hälfte der Anlagen und 120 Pistenkilometer liegen im Kanton Uri, die anderen in Graubünden. Dadurch verbindet das Skigebiet zwei Kulturen und sogar zwei Sprachregionen miteinander: Im Graubündner Bergdorf Sedrun, östlich vom Oberalppass, wird Rätoromanisch gesprochen; im innerschweizerischen Andermatt, westlich der Passhöhe, Schweizerdeutsch.

Modernes gastronomisches Angebot am Berg und neues Resort im Tal

Ausgebaut und modernisiert wurden ebenfalls die Beschneiungsanlagen und die Berggastronomie. Vier Restaurants erhielten ein neues Konzept, das den Fokus auf regionale Zutaten legt, und neue Gasträume. Drei davon stehen auf dem Gemsstock: der „Pastakeller“, der „Gummel“ mit Kartoffelspezialitäten und das „Fonduebeizli“. Am Nätschen wurde zudem ein neues Familienrestaurant mit großem Spielbereich für die Kleinen eröffnet. Auf dem Schneehüenerstock entsteht zum Winterstart ein weiteres neues Restaurant mit rund 200 Sitzplätzen.

Und auch im Tal standen die Bagger in der Ferienregion Disentis Sedrun im Sommer nicht still. Das neue Resort Catrina Experience mit 140 Ferienwohnungen, einem Hotel und einem Hostel bietet für unterschiedliche Budgets die geeignete Unterkunft. Zwei Restaurants, Wellnessbereich, Kinderhort und Einkaufsmöglichkeiten sorgen dafür, dass Wintersportler alles Nötige in unmittelbarer Nähe finden.

Après-Ski auf Schienen


Falls einem nach einem langen Tag auf den Pisten die Energie für den Rückweg über den Berg fehlt, fahren die Gäste direkt ins Tal und nehmen den Zug zurück zur Unterkunft. Denn alle Talstationen der SkiArena Andermatt-Sedrun liegen an der Linie der Matterhorn-Gotthard–Bahn, und die Fahrt ist für Skiticket-Besitzer kostenlos. Mit dem Après-Ski-Zug mit Bar und Loungebereich, der viermal täglich zwischen Disentis und Andermatt verkehrt, lohnt sich dies besonders. Ob ein „Kafi Luz“ – ein typischer Innerschweizer Kaffee mit Schuss – oder eine Platte mit Graubündner Trockenfleisch und Bergkäse: In den speziell ausgebauten Waggons gibt es alles, was zum Après-Ski dazugehört. Und am Wochenende legt sogar ein DJ auf.

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Foto: SkiArena Andermatt-Sedrun, Graubünden/www.Swiss-Image.ch

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