Wirtschafts-News vom 6. November 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Entspannt sein, sich frei fühlen, gut gelaunt durch den Tag kommen. Klingt gut? Dafür gibt es ein Rezept, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von RaboDirect zeigt. Die Glücksformel lautet: Sparen. Denn Geld auf die Seite zu legen hat eine häufig unterschätzte positive Wirkung auf unser Gemüt.

Neun von zehn Deutschen sind davon überzeugt, dass Sparen unabhängig macht. Das bedeutet, ein finanzielles Polster verschafft den nötigen Spielraum, auch mal "Nein" zu Zwängen und bewusst "Ja" zu neuen Möglichkeiten zu sagen.

Stress und Alltagsdruck lassen sich so leichter bewältigen. Dazu passt, dass 80 Prozent der von forsa Befragten der Meinung sind, dass Sparen beruhigt und entspannt. 61 Prozent sagen sogar, dass Sparen glücklich macht. Vor allem junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren (71 %) sehen das so. Lediglich 14 Prozent von ihnen empfinden es als spießig, sich auf der Bank ein Gelddepot anzulegen, um auf Ziele in der Zukunft zu sparen - sei es eine größere Anschaffung oder eine Reise. Die aktuelle Studie macht zudem deutlich, dass Sparen in unsicheren Zeiten, die durch Trump-Alleingänge, Brexit, politische Umbrüche und Automobil-Skandale in Deutschland geprägt sind, für unser Wohlbefinden immer wichtiger wird. So gaben in der Befragung vor drei Jahren noch 52 Prozent der Deutschen an, dass Sparen Glücksgefühle auslöst. 2017 waren es bereits 55 und heute schon 61 Prozent.

Pkw-Halter sollten die Beitragsrechnung ihrer Kfz-Versicherung für kommendes Jahr genau prüfen. Blieb der Versicherungsnehmer im abgelaufenen Jahr unfallfrei, verbessert sich in der Regel 2019 seine Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse).

Dadurch verringert sich der Versicherungsbeitrag. Versicherer können so Preiserhöhungen leicht kaschieren, sagt man  bei CHECK24. Beispiel: Der Kunde zahlt aktuell 458 Euro im Jahr für seine Kfz-Versicherung. Sein Versicherer verlangt im kommenden Jahr 446 Euro, also rund drei Prozent weniger. Doch der Blick auf den Vergleichsbeitrag zeigt: Die Kosten hätten auf 413 Euro sinken müssen. Der neue Kfz-Versicherungsbeitrag fällt acht Prozent zu hoch aus - eine versteckte Preiserhöhung des Versicherers. Besonders in der wettbewerbsintensiven Wechselsaison lohnt es sich, die Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen.

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