Wirtschafts-News vom 28. November 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Durch innovative Lösungen und neue Technologien wird die Erdgasbranche das zukünftige Energiesystem maßgeblich mitgestalten. Wie, das zeigten 16 zukunftsträchtige Projekte aus Wissenschaft und Wirtschaft, die im Rahmen der Zukunftswerkstatt ERDGAS in Berlin vorgestellt wurden.

Im Vorfeld der Verleihung des Innovationspreises der deutschen Gaswirtschaft hatten die Brancheninitiative Zukunft ERDGAS und Deutschlands größter international tätiger Gas- und Ölproduzent Wintershall zu der Veranstaltung eingeladen. Die Teilnehmer lernten die innovativen Projekte beim Speed-Dating kennen und diskutierten anschließend miteinander bei einer interaktiven Podiumsdiskussion.

Erdgas - in Zukunft auch ohne CO2?

Vor dem Hintergrund des derzeit diskutierten Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung zeigte die Branche bei der Zukunftswerkstatt, dass sie nicht nur die Infrastruktur und das Know-how, sondern auch die Innovationskraft besitzt, um bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten. Gas hat dabei Lösungen für alle Sektoren und eine große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten anzubieten. Zukunftsweisend etwa sind die Themen Dekarbonisierung von Erdgas und so genanntes grünes Gas, mit denen sich verschiedene Projekte bei der Zukunftswerkstatt beschäftigten. Damit zeigt die Branche, dass Erdgas auch für eine CO2-neutrale Zukunft Lösungen bereithält.

Bereits zum dritten Mal konnte die Hochschule Koblenz die Jury des Professorinnenprogramms überzeugen: Sie kann in der nun beginnenden dritten Programmrunde drei weitere Professorinnen auf eine geförderte Professur berufen.

Seit Beginn des Programms im Jahr 2008 hat die Hochschule Koblenz in diesem Rahmen bereits fünf Professuren mit Frauen besetzen können und ist damit führend unter allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz.

Mit dem Professorinnenprogramm fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Länder Berufungen auf unbefristete W2- und W3-Professsuren. In dem von dem unabhängigen Gremium des Professorinnenprogramms erneut positiv bewerteten Gleichstellungskonzept plant die Hochschule Koblenz unter anderem, im Rahmen des Professorinnenprogramms insbesondere in den noch sehr von Männern dominierten mathematisch-technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen geeignete weibliche Wissenschaftlerinnen zu berufen. Die Hochschule Koblenz gehört zu den drei rheinland-pfälzischen Hochschulen, die in dieser dritten Runde am Professorinnenprogramm teilnehmen können

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