Wirtschafts-News vom 5. Dezember 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Offene Flammen sind in der dunklen Jahreszeit sicherlich ein Zeichen von Gemütlichkeit, bergen aber auch Gefahren, die versichert sein sollten. Denn geht samt der Kerze auch das eigene Haus in Flammen auf, ist der finanzielle Schaden groß.

„Die Wohngebäudeversicherung ist daher für Gebäudebesitzerinnen und Gebäudebesitzer unverzichtbar. Möbel, Kleidungsstücke und Co. sind über die Hausratversicherung abgesichert – gut, wer im Schadenfall beides hat“, darauf weist der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hin. Er gibt Tipps, welche Versicherung welchen Schaden bezahlt und worauf es in den Versicherungsbedingungen ankommt, damit die Schadenabwicklung möglichst unkompliziert verläuft.

Brandschäden durch unbeaufsichtigte Kerzen, die auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum brennen, verursachen jedes Jahr erhebliche Schäden an Hab und Gut. Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen bieten im Fall eines Brandes den passenden Versicherungsschutz. Die Hausratversicherung ersetzt Schäden, die beispielsweise durch Feuer oder Löschwasser an allen beweglichen Sachen wie Möbeln, Kleidung oder Vorräten entstehen. Selbst die liebevoll arrangierten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum sind mitversichert. Schäden direkt am Haus, wie z. B. an Türen, am Mauerwerk oder auch am festverklebten Parkettboden, werden von der Wohngebäudeversicherung ersetzt. Eine Versicherung ist daher wichtig, entbindet jedoch nicht davon, auf die brennenden Kerzen Acht zu geben. „Denn lässt man diese Kerzen unbeaufsichtigt, kann der Versicherer im Schadenfall unter Umständen Leistungskürzungen vornehmen“.

Knapp 60 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr über Weihnachtsgeld freuen. Wer es bekommt, gibt es in erster Linie für die Weihnachtseinkäufe aus, wie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Auftrag der Creditplus Bank AG zeigt. Beliebt ist auch, das Geld zu sparen oder es für den Lebensunterhalt zu verwenden. Vor allem bei Berufstätigen mit Kindern ist das Geld schnell aufgebraucht.

Geschenke, Dekoration und festliche Speisen für die Weihnachtstage: All diese Einkäufe führen dazu, dass die Adventszeit nicht gerade günstig ist. Da ist es hilfreich, wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter mit einem extra ausgezahlten Weihnachtsgeld unterstützt. Doch längst nicht alle Arbeitnehmer in Deutschland kommen in diesen Genuss. Laut der Befragung im Auftrag der Creditplus Bank AG erhalten 57 Prozent der Berufstätigen dieses Jahr Weihnachtsgeld. Bei 49 Prozent war das auch im Jahr zuvor der Fall. Weniger spendabel ist der Arbeitgeber von etwa zwei von fünf Berufstätigen, die weder in diesem noch im vergangenen Jahr Weihnachtsgeld erhielten.

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