Wirtschafts-News vom 13. Dezember 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Der Express- und Kurierdienstleister GO! Express & Logistics erhöht ab 1. Februar 2019 seine Preise um durchschnittlich 5,5 Prozent. Das Unternehmen begründet dies vor allem mit steigenden Personalkosten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dazu zählen Maßnahmen zur Gewinnung, Bindung sowie Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern.

Insbesondere der Fahrermangel hat sich in den vergangenen Jahren in der Branche zugespitzt und stellt das mittelständische Unternehmen vor eine zusätzliche Herausforderung. Darüber hinaus wird das Stationsnetzwerk kontinuierlich erweitert, um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. "Mit unseren Investitionen in Personal und Infrastruktur sichern wir unseren hohen Qualitätsstandard sowie die Flexibilität und Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen", sagt man beim Unternehmen. "Die dadurch steigenden Kosten machen Anpassungen in der Preisstruktur erforderlich."

Mit dem stetigen Sendungswachstum bei GO! gehen verschiedene Baumaßnahmen einher: Das vergrößerte Zentral-HUB in Niederaula wurde nach weniger als einem Jahr Bauzeit im September eingeweiht. Die Kapazitäten konnten durch den Umbau um 100 Prozent gesteigert werden. Regio-HUBs wie in Köln, Frankfurt am Main, Gera und Heilbronn wurden ebenfalls neu bzw. ausgebaut. Einzelne Stationen, z.B. in Köln / Bonn, Würzburg und Trier, wurden durch Neugestaltung oder Umzug erweitert.  Aufwand und Kosten entstehen auch durch die Modernisierung der Flotte und durch Tests alternativ betriebener Fahrzeuge.

Die Zahl der girocards, die bereits über die Kontaktlos-Funktion verfügen, wächst rasant: Im Rahmen des turnusmäßigen Kartenaustauschs werden im aktuellen Quartal verstärkt neue Bezahlkarten von den Banken und Sparkassen ausgegeben.

Wer in jüngster Zeit eine neue girocard bekommen hat oder noch in diesem Jahr erwartet, der sollte darauf nach einem Wellensymbol schauen. Denn Karten mit diesem Symbol ermöglichen kontaktloses Bezahlen. Mit der girocard kontaktlos können Kunden im deutschen Einzelhandel seit rund zwei Jahren kontaktlos, also durch Hinhalten der girocard an das Bezahlterminal, bezahlen. Das geht schneller und bequemer als mit Bargeld oder durch Stecken der Karte und kann damit für kürzere Kassenschlangen sorgen. Insbesondere bei Beträgen bis 25 Euro, für die i. d. R. keine PIN-Eingabe nötig ist, ist das Bezahlen mit rund 11 Sekunden mehr als doppelt so schnell wie bei herkömmlichen Verfahren. Außerdem funktioniert es ganz intuitiv.

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