Im Ausland mit dem Auto unterwegs

... aber mit der richtigen "Pappe"



Reisende, die mit dem Auto oder mit dem Wohnmobil im Ausland unterwegs sind, müssen immer damit rechnen, entweder in eine Verkehrskontrolle zu geraten oder wegen einem Verkehrsverstoß direkt vor Ort Bekanntschaft mit der Polizei zu machen. Das kann im Ausland oft zu empfindlichen Geldstrafen führen.

Was in Deutschland mit einem kleinen Bußgeld erledigt ist, kann im Ausland unter Umständen mit dem Einziehen des Autos enden.

Die Regel ist aber eher die allgemeine Verkehrskontrolle wie sie auch hier des Öfteren durchgeführt wird. Das Prozedere unterscheidet sich nicht wesentlich von einer Verkehrskontrolle in Deutschland. Der Fahrer wird gebeten, Fahrzeugschein und Führerschein vorzuzeigen, Oft möchten die Beamten noch den Reisepass oder Personalausweis einsehen um sicher zu sein, dass Führerschein und Ausweis übereinstimmen. Teilweise kommt dann noch der „alte graue Lappen“ zum Vorschein. Allerdings sind die Tage vom „Papierführerschein“ gezählt. Derzeit werden die älteren Jahrgänge zum Umtausch aufgefordert.

Nun kommt es vor, je nachdem wo der Reisende gerade unterwegs ist, dass der kontrollierende Beamte mit dem Dokument nicht viel Anfangen kann. Er kann es einfach nicht lesen. In solchen Situationen ist es gut, einen internationalen Führerschein oder ein IDP (International Driving Permit)  vorzeigen zu können. Bei einem IDP handelt es sich eigentlich nur um ein Übersetzungsdokument des eigenen Führerscheins. In Kombination mit dem Führerschein ein hilfreiches Dokument, dass auch bei Autovermietungen oder Versicherungen wertvolle Dienste leisten kann.

Die Beantragung ist simpel und dauert nur wenige Minuten. Der Preis ist günstig, er liegt bei etwa 70 Euro für ein International Driving Permit in gedruckter Form. Die Lieferzeit für die gedruckte Version kann bis zu 30 Werktage dauern. Das sollten Reisende, die ein IDP beantragen einkalkulieren. Alternativ kann ein IDP auch in elektronischer Form bestellt werden. Das geht in wenigen Stunden und spart obendrein noch Kosten, das digitale Paket startet bei ca. 50 Euro.

Eine Ausgabe die sich bezahlt macht und Nerven spart, spätestens bei einer Verkehrskontrolle bei der die Beamten Dokumente in deutscher Sprache schlicht und ergreifend nicht verstehen.

Bild: Pixabay

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