Alten Gebäuden ein neues Gesicht geben

Fassadensanierungen verschönern Quartiere und bieten so Mehrwert für Bewohner



(djd). Häufige Mieterwechsel bedeuten für Vermieter hohen Aufwand, denn sie müssen neue Bewohner suchen, Verträge aufsetzen und gegebenenfalls Renovierungen durchführen. Besser ist es, langfristig bestehende Mieter zu binden. 

Dafür ist nicht nur eine moderne Wohnungsausstattung, sondern auch ein ansprechendes Wohnumfeld entscheidend. Hochwertig sanierte Fassaden steigern das Wohlbefinden der Bewohner und erhöhen die Attraktivität eines Quartiers. Die Arbeiten an der Fassade sollten jedoch frühzeitig geplant werden.

Farbkonzepte für größere Wohnblöcke und kleinere Mehrfamilienhäuser


Entscheiden sich Vermieter für eine Modernisierung, sollten sie auf Qualität und Langlebigkeit der Materialien achten. Christian Dabbert, Geschäftsführer der Graco Urbanen Lebensraumgestaltung, erklärt: „Jede Fassade bekommt ein individuelles Konzept. Die verwendeten Farben müssen zum Aufbau der Fassade passen, um im System des Herstellers zu bleiben.“ Dabbert und sein Team entwickeln Farbkonzepte für Wohnquartiere und Industriebauten mit unterschiedlichen Untergründen. Ziel ist es, einem Umfeld Identifikation zu schaffen, in dem sich alle Bewohner wohlfühlen.

Individuelle Quartiersgestaltung

Eine gelungene Fassadensanierung muss sich harmonisch in das bestehende Umfeld einfügen. Dazu gehören Fragen wie: Wer lebt hier? Welche Historie haben Gebäude und Quartier? Welches Farbsystem ist bereits vorhanden? Eine unverwechselbare Gestaltung sorgt für Identität und steigert den Wiedererkennungswert des Quartiers. Spezielle Techniken wie 3D-Illusionsmalerei lassen monotone Gebäude dynamischer wirken. Auf www.graco-urban.de gibt es Beispielbilder. „Wir arbeiten auch gern mit lokalen Malermeisterbetrieben zusammen, die die Gegebenheiten kennen und sich in die Wünsche der Anwohner hineinversetzen können“, so Dabbert.

Bewohner glücklich machen

Häufig wissen Vermieter nicht genau, aus welchem Material die Fassade besteht oder welche technischen Standards eingehalten werden müssen, um Dämmung und Qualität nicht zu gefährden. In solchen Fällen prüft ein Techniker von Graco die Fassade, bevor der kreative Prozess beginnt. Diese kann in einer großflächigen Wandmalerei resultieren oder in einem historischen Look, etwa in Backstein- oder Holzoptik – und zwar gemalt, wenn echtes Holz aus Brandschutzgründen nicht infrage kommt. Gemaltes Holz benötigt auch keine Pflege. Der Aufwand lohnt sich. Ein Beispiel aus Rostock zeigt den Erfolg einer professionellen Fassadengestaltung: Eine Wohnungsbaugesellschaft ließ ein Mehrfamilienhaus verschönern. Kurz darauf erhielt sie eine Postkarte von einem Bewohner, der sich für das gelungene Bild bedankte, an dem er sich nun täglich erfreut.

Foto: djd/Graco

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