Horizont statt Folklore

Die Region Waginger See bietet authentische Erlebnisse mit Tiefgang



(djd). In Oberbayern gibt es viele Bilderbuchregionen mit sanften Voralpenhügeln, schmucken Orten, Wäldern und Seen. Das bayerische Urlaubsversprechen von Bergen, Baden und Biergarten wird auch im Rupertiwinkel rund um den Waginger See gehalten.

Aber nicht nur das. Die zahlreichen Kraftplätze in der Natur, die gelebten Traditionen und vor allem persönliche Begegnungen mit den Menschen dort bereichern viele Urlauber auch auf einer tieferen Ebene. Sie können beim Bauern z’Hof Brot backen, auf einem Bio-Gemüsefeld mitarbeiten oder bei einem Musikantenstammtisch authentische Volksmusik kennenlernen.

Waldbaden und Beerensammeln

„Unsere ‚kleinen Abenteuer‘ sind keine Folklore, sondern haben das Potenzial Menschen zu verbinden und den inneren Horizont zu erweitern“, erklärt Eva Bernauer, Geschäftsführerin der Tourist-Info Waginger See. „Urlauber müssen keine passiven Zuschauer sein, sondern haben die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden – und das ist eine Bereicherung für Gäste und Einheimische gleichermaßen.“ Gerade in der Natur des Rupertiwinkels fällt es leicht, sich tief mit seiner Umgebung, aber auch mit den eigenen Bedürfnissen zu verbinden. So lernt man beispielsweise beim Waldbaden mit Sabine Glatz, wie man aus dem natürlichen Organismus des Waldes Kraft schöpfen kann. Ganz nah an den Schätzen der Natur ist man auch in der skandinavisch anmutenden Moorlandschaft Schönramer Filz. Dort können Besucher von Juli bis Oktober Blaubeeren, Aroniabeeren und Cranberrys selbst pflücken. Unter www.waginger-see.de gibt es ausführliche Informationen und Geschichten zu allen inspirierenden Aktivitäten sowie Übernachtungstipps von Camping am See bis Urlaub auf dem Bauernhof.

Biogenuss, Biberschwell und Burgtage

In der Ökomodellregion Waginger See spielen auch Nachhaltigkeit und Bio-Landwirtschaft eine große Rolle. Tiefe Einblicke in diese Themenkomplexe bietet die jährlich im September stattfindende geführte Biogenuss-Radltour mit Stopps an familiengeführten Höfen und entsprechend abwechslungsreichen kulinarischen Belohnungen. Wer – was regionale Köstlichkeiten angeht – einmal selbst Hand anlegen möchte, kann an einem „Ackersamstag“ auf dem Feld von Kristine Rühl von der Solidarischen Landwirtschaft Chiemgau selbst Gemüse und Kräuter ernten oder mit Christian Hagl auf „Hechtjagd“ gehen. Hautnahe Begegnungen mit der kulturellen Vergangenheit der Region versprechen dagegen die Wanderung zur geheimnisvollen Biberschwell, einem keltischen Kultplatz, oder die Burgtage in Tittmoning (15. bis 17. August 2025).

Foto: djd/Tourist-Information Waginger See/Richard Scheuerecker

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