
In diesem Sommer führt die Tour de France mit ihrer 13. Etappe von Dole nach Belfort durch eine der reizvollsten Naturlandschaften Ostfrankreichs: die Südvogesen. Doch warum auf den Trubel des Renntages warten?
Das Tourismusamt der Südvogesen lädt dazu ein, die legendäre Strecke bereits im Frühjahr ganz entspannt zu entdecken, als Genussreise zwischen sportlicher Herausforderung, unberührter Natur, regionaler Küche und kulturellen Höhepunkten.
Unter dem Motto „Die Tour de France als Leitfaden – die Südvogesen als Erlebnis“ können Radfans, Naturliebhaber und Genießer die Etappe in aller Ruhe erkunden und dabei zahlreiche Überraschungen „am Wegesrand“ erleben.
Sportliche Legenden und sanfter Radtourismus
Ein absolutes Highlight der Etappe ist der Ballon d’Alsace, eine der historischen Ikonen der Tour de France. Bereits 1905 wurde dieser Pass erstmals befahren. Heute ist er als „Route historique du Tour de France“ ausgezeichnet und gilt als sportliche Königsetappe der Region. Elf Informationstafeln entlang der Strecke erzählen von den technischen und historischen Besonderheiten dieses legendären Anstiegs.
Ebenfalls weltbekannt: die Planche des Belles Filles, die mit ihren steilen Rampen selbst erfahrene Kletterer fordert.
Wer es entspannter mag, findet in den Südvogesen ein wahres Paradies für Genussradler:
- Die EuroVelo 6, die vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik führt, durchquert das Gebiet entlang des Rhône-Rhein-Kanals.
- Die Francovélosuisse, eine grenzüberschreitende Route zwischen Frankreich und der Schweiz, verbindet auf über 300 Kilometern Vogesenmassiv und Juragebirge. Ideal für Familien ebenso wie für sportliche Radreisende.
Natur, Kulinarik und authentische Begegnungen
Ab Lure tauchen Besucher in die Landschaft der Südvogesen ein. Jedes Dorf entlang der Strecke bietet eigene Erlebnisse : von der stillen Torfmoorlandschaft der Grande Pile, über das „Land des bekannten französischen Radrennfahrers Thibaut Pinot“ rund um Mélisey mit seinen berühmten 1000 Seen, bis hin zu Begegnungen mit engagierten Landwirten, Käseproduzenten und Biohöfen.
Kulinarisch reicht das Angebot von Bib-Gourmand-Restaurants, gemütlichen Cafés und Hofläden bis hin zu regionalen Spezialitäten direkt vom Erzeuger. Zahlreiche Wochen- und Biomärkte laden dazu ein, die Vielfalt der regionalen Produkte kennenzulernen, von Käse, Honig und handwerklich gebrautem Bier bis zu Kunsthandwerk.
Naturerlebnis und Abenteuer am Ballon d’Alsace
Am Ballon d’Alsace eröffnet sich ein spektakulärer Blick über die Vogesen. Wer nach der Anstrengung noch Energie hat, findet im Parc Aventure ein außergewöhnliches Freizeitangebot: von Hochseilgärten über Seilrutschen bis hin zu E-Mountainbikes und geländegängigen E-Trottinetts. Eine ebenso sportliche wie spielerische Art, den Berg zu entdecken.
Ziel in Belfort: Geschichte trifft Lebensart
Der Etappenort Belfort bildet den krönenden Abschluss der Reise. Wahrzeichen der Stadt ist der monumentale Löwe von Belfort von Frédéric-Auguste Bartholdi, der hoch an der Zitadelle wacht. Naturfreunde genießen Spaziergänge am Étang des Forges, während Feinschmecker aus einer lebendigen Restaurantszene wählen oder über den historischen Marché Fréry schlendern, der als einer der schönsten Märkte der Region gilt.
Übernachten zwischen Natur und Kultur
Entlang der gesamten Strecke stehen zahlreiche charmante Unterkünfte zur Verfügung: von liebevoll geführten Gästehäusern und Wellness-Domizilen über naturnahe Campingplätze bis hin zu stilvollen Stadthotels in Belfort. Ideal für Radreisende, Paare und Familien.
Foto: CRT_Vosges-du-Sud_agence-intuive