
Vor allem, für die, die in den vergangenen Tagen ausgelassen Karneval oder Fasching gefeiert haben, ist heute die närrische fünfte Jahreszeit vorbei. Damit beginnt die Fastenzeit, die nun bis Ostern dauert. Das haben dieses Jahr die christlich feiernden mit den Muslimen gemeinsam. International beginnt der Fastenmonat Ramadan heute, in Deutschland erst morgen.
Während bei den muslimischen klar ist, was für sie der Ramadan bedeutet, ist es bei den Karnevalisten, bei den christlich geprägten Menschen nicht so klar. Für die einen ist Fasten der Verzicht auf Fleisch und/oder Fleischeslust. Andere wollen ihre Handynutzung zumindest einschränken oder auf irgend etwas anderes verzichten.
Im Radio-Morgengruß sprach ein Geistlicher über das Bibelzitat im Kontext der Fastenzeit „Bedenke, dass Du Staub bist und zum Staub zurück kehrst“. Man soll die Zeit nutzen, darüber nachzudenken, was das Leben für einen wirklich bedeutet, man soll sein Leben in die Hand nehmen. Ob dabei eine eingeschränkte Handynutzung einmal im Jahr über 40 Tage hilft? Das muss jeder selber wissen.
Ich frage mich auch, warum Jahr für Jahr die Politiker gerade am ersten Fastentag versuchen zur Höchstform aufzulaufen – bei den Aschermittwochstreffen ihrer Parteien. Na, vielleicht wollen sie zeigen, dass sie die besseren Büttenredner sind. Wobei, letztere sind nicht nur komischer, sie legen auch mehr die Finger in die Wunde, als das die Politiker je vermögen. Fastende Politiker, die überlegen, was das Leben für einen wirklich bedeutet, dass wäre doch mal wirklich etwas.
Ich fasten? Nein, zumindest nicht bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Aschermittagsfrühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Constanze, Simon, Simone
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Heute ist alles vorbei
… oder doch nicht
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