
Vor meinem Bürofenster glitzert noch immer in der Wintersonne der Schnee und im Garten herrscht Winterruhe. Und doch ist der Garten nicht nur in Gedanken ständig präsent. Der winterliche Garten hat seinen Platz in meiner Schatzkammer, im Keller.
Im Keller? Ja, da findet sich, was die Beste Gärtnerin der Welt angebaut und ich verarbeitet, eingekocht oder eingefroren habe. Ob Obst oder Gemüse – immer wieder gehe ich in den Keller und hole uns den Garten auf den Tisch. Doch einiges davon stammt nicht aus dem Garten, sondern aus Wald und Flur.
Dabei steckt hinter dem Leckeren im Keller und dem Tiefkühler mehr Spaß als Arbeit. Mann muss nicht den gesamten warmen Jahresteil gebückt im Garten verbringen, nicht täglich in der Küche verbringen, um jetzt die kulinarischen Schätze aus dem Keller zu bergen.
Anbauen, pflegen, ernten und verarbeiten ist nicht nur gesund, gesund ist auch, was man jetzt im Winter und hoffentlich kommenden Frühling auf den Teller bringt. Man weiß ja, auf welche Chemie im Garten man verzichtet hat, man weiß, was man da eingekocht oder eingefroren hat. Da gibt es nichts, was man da bei Gekauftem nicht verhindern kann.
Nun wird es Zeit, dass der Garten aus dem Winterschlaf erwacht.
Bis dahin genieße ich selbst gemachten Pflaumenmus bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Corona, Falko, Jacinta
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Ab in den Garten, ab in meinen Schatzkeller
… oder wer vorsorgt, hat keinen Grund zur Klage
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