
Es gibt seit langem die Tendenz, seine Reisen, seine Fahr- und Flugkarten selber zu buchen. Das geht ja so schön online. Na ja, so schön in vielen Fällen auch nicht. Aber, man kann seine Reise so zusammen stellen, wie es für einen passt. Wozu also in ein Reisebüro gehen?
Die Frage wird auch auf der „Internationalen Tourismusbörse“ in Berlin diskutiert. Das vor allem vor dem Hintergrund des Krieges in Nahost und inzwischen auch darüber hinaus. Hier zeigt sich, wie schon bei Vulkanausbrüchen oder beim weltweiten Coronaausbruch, dass gut dran ist, wer seine Reise im Reisebüro oder bei einem Reiseveranstalter gebucht und einen Reisesicherungsschein hat. Dann ist nämlich das Unternehmen, bei dem man gebucht hat für „seine“ Reisenden verantwortlich. Macht man das alles selber, so ist man auch bei Krisenfällen auf sich selber gestellt – mit allen, auch finanziellen Konsequenzen.
Leider zeigt sich auch jetzt wieder, dass Deutschland vielleicht einiges kann, nur Krisenbewältigung gehört augenscheinlich nicht zu den Kernkompetenzen der deutschen Politik, zu denen des Außenministeriums. Bis man überhaupt mitbekommt, dass da tausende Deutsche festsitzen, dauert es Tage. Noch schlimmer dran sind die, die eben nicht im Urlaub, sondern auf Dienstreisen sind. Die sind völlig auf sich gestellt. Wie man das ändern kann, dafür scheint niemand auch nur eine Idee zu haben. Schade, dass der Kanzler oder der Bundesaußenminister nicht gerade in Dubai oder anderswo in der Kriegsregion festsitzen.
Ich sitze jetzt am Frühstückstisch mit der Besten Frau der Welt.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Gerda, Olivia, Dietmar, Tim
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Selber buchen
… oder doch ab ins Reisebüro
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