
2,20 Euro für einen Liter Diesel, das schockiert schon. Bleibt die Frage, was tun? Klugscheißer meinen, man sollte weniger Auto fahren. Kennen Sie jemand, der einfach mal so völlig grundlos 500 Kilometer spazieren fährt?
Doch was bleibt? Auf den öffentlichen Verkehr umsteigen? Das geht schon in urbanen Zentren kaum, auf dem Land gar nicht. Wie wäre es, den abzockenden Mineralölkonzernen den Mehrgewinn wegzunehmen? Da freut sich irgendwann der Finanzminister, keiner an der Tankstelle. Noch abstruser ist die Idee, wieder Kernkraftwerke zu bauen. Die wären bestenfalls in 10, 15 oder 20 Jahren am Netz.
Was bliebe noch? Doch Öl aus Russland kaufen? Klingt verlockend, geht aber nur, wenn der Mann im Kreml gleichzeitig seinen Rückzug aus der Ukraine verkündet. Das ist aber nur eine Wunschvorstellung. Das gilt auch für die Forderung, dass der Staat auf seine Steuern verzichtet. Das würde nicht einmal die AfD wirklich machen.
Noch eine Idee? Die Freigabe aller Straßen einschließlich der Autobahnen für Pferdefuhrwerke und Fahrräder. Gut, dann wird es langsam auf den Straßen und ein paar Tote mehr sind auch einzuplanen.
Was wir machen? In Polen tanken. Da ist der Diesel immer rund 20 bis 30 Cent billiger als auf der deutschen Seite der Grenze. Da freut sich der polnische Finanzminister.
Ich freue mich auf mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Judith, Pauline, Leander
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Tankstellenschock
Was kann helfen…
Veröffentlicht am {DATE:d.M.Y : DE} unter dieser Internetadresse: http://www.genussmaenner.de/index.php?aid=90293