Barrierearm mit Stil und Komfort

Clevere Badausstattungen, die den Alltag verbessern und dabei gut aussehen



(djd). Das Bad gehört zu den wichtigsten Räumen im Zuhause – es ist Funktionsraum, Rückzugsort und Wohlfühlzone zugleich. Wer heute baut oder modernisiert, sollte die Ausstattung des Badezimmers daher vorausschauend und zukunftsorientiert planen. Stichwort altersgerecht.

Ein Bad mit wenigen Barrieren bedeutet keineswegs Kompromisse bei Design oder Wohnqualität. Im Gegenteil, viele Lösungen, die später Sicherheit und Unterstützung bieten, erhöhen bereits in jungen Jahren die Bewegungsfreiheit und Alltagstauglichkeit. 

Die Dusche: Bodeneben gewinnt an Beliebtheit


Für bodengleiche Duschen gibt es vielfältige Lösungen. Ein durchgängig gefliester Duschbereich schafft ein großzügiges Raumgefühl und integriert sich nahtlos in den Badezimmerboden. Rutschhemmende Fliesen bieten mehr Standsicherheit bei Nässe. Für den Ablauf gibt es Alternativen zum klassischen Bodenablauf in der Mitte: Eine schmale Duschrinne fügt sich harmonisch ins Fliesenbild ein und kann frei in der Fläche oder an der Wand platziert werden. Ein entnehmbarer Kammeinsatz fängt Haare und Schmutz auf und erleichtert die Pflege. Mit einem Wandablauf bleibt der Boden unterbrechungsfrei. Alternativ kommt eine Duschfläche infrage. Flächen aus Mineralwerkstoff, wie etwa das Modell CleanFloor30 von Geberit, gelten als angenehm warm, rutschhemmend und pflegeleicht. Weitere Infos zum Thema finden sich beispielsweise unter www.geberit.de/barrierefrei.

Der Waschplatz: Ordnung und Bewegungsfreiheit


Großzügige Bewegungsflächen erleichtern die Nutzung und erhöhen den Komfort im Alltag. Gut geplanter Stauraum sorgt für Ordnung und einfachen Zugriff auf Badutensilien, etwa durch leichtgängige Unterschrank- oder Apothekerauszüge im Hochschrank. Für barrierefreie Bäder empfiehlt sich eine Waschtischhöhe von maximal 80 cm, eine Unterfahrbarkeit ab 55 cm und 90 cm Beinfreiraum. Dies lässt sich etwa mit Serien wie Renova Plan von Geberit umsetzen. 

Das WC: höhenverstellbar oder mit Zusatzkomfort

Es gibt WC-Modelle, die man, bei passender Bausituation, auch Jahre nach dem Einbau in der Höhe anpassen kann: Mit einem passenden Installationselement lässt sich die Sitzhöhe verändern, ohne die Vorwand zu öffnen. Dadurch bleibt das Bad flexibel, wenn sich die Anforderungen ändern. Die WC-Keramik kann tiefer montiert sein, wenn die Kinder noch kleiner sind, und erhöht werden, wenn das Niedersetzen und Aufstehen in späteren Jahren schwerer fällt. Mehr Intimhygiene in jedem Lebensalter bietet zudem ein Dusch-WC im Bad: Es reinigt mit einem sanften Wasserstrahl und erhöht Komfort und Sauberkeit spürbar. Zusatzfunktionen wie integrierte Beleuchtung, Föhn oder Sitzheizung ergänzen die Ausstattung je nach Bedarf.

Foto: djd/Geberit

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