
Es gibt Orte, an denen der Sommer nicht einfach stattfindet. Er breitet sich genüsslich aus. Wie ein Nachmittag, der sich weigert, schon Abend zu werden. Wie ein Glas Wein, das nicht hastig getrunken, sondern mit Aussicht genossen wird.
Im SEELEITEN Lake Spa Hotel am Kalterer See in Südtirol wird genau daraus ein Lebensgefühl: Leicht, warm, stilvoll und von jener südlichen Gelassenheit getragen, die man nicht inszenieren kann. Sie ist einfach da, in der Luft, im Licht, im Wechsel aus Wasser, Wärme und Weite.
Nicht ohne Grund wird die Region rund um den Kalterer See auch als „Toskana Südtirols“ bezeichnet. Gemeint ist damit die besondere Verbindung aus mediterranem Klima, sanften Weinlandschaften und einer ausgeprägten Genusskultur, wie man sie sonst eher aus Mittelitalien kennt. Über 300 Sonnentage im Jahr und mehr als 30 Weinproduzenten allein im rund 8.000 Einwohner zählenden Ort Kaltern prägen diese außergewöhnliche Atmosphäre zwischen alpiner Kulisse und südlichem Lebensgefühl. Mittendrin liegt das SEELEITEN, das zwischen Weinbergen, Obstgärten und sanften Hügeln alpine Landschaft mit mediterraner Selbstverständlichkeit verbindet. Palmen und Reben, Seeufer und Bergsilhouetten und ein Klima, das den Süden spürbar macht. Der Kalterer See, der als wärmster Badesee der Alpen gilt, wird dabei zum Hauptdarsteller des Sommers: Mal Bühne für Bewegung, mal Rückzugsort, mal eine glitzernde Einladung, einfach zu genießen.
Mit langer Badesaison von Mai bis September und Wassertemperaturen von bis zu 30 Grad entfaltet er vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein seine ganze Anziehungskraft – als Ort für unbeschwerte Momente, aktive Erlebnisse und pure Erholung. Zum Hotel gehören daher auch ein breites Angebot an Wasseraktivitäten, ein privater Zugang zum Wasser und ein Lake House sowie der Privatzugang Lake Park auf der anderen Uferseite, was dieses besondere Verhältnis zum Element Wasser Tag für Tag spürbar machen.
Ein Element für die Seele
Überhaupt zieht sich das Wasser im SEELEITEN wie ein roter, besser: türkisblauer Faden durch den Sommer. Es ist das Element, das die Seele durch den Tag trägt. Morgens ein paar ruhige Bahnen schwimmen, später vielleicht mit einem SUP auf den See, ein Bootsausflug in der Sonne oder einfach für eine Weile nichts zu tun, außer zu schauen. Nur der Sommer kennt das einzigartige Glücksgefühl, wenn der Blick den tanzenden Reflexen auf dem Wasser folgt. Im Hotel selbst setzt sich das Thema mit kluger Konsequenz fort, vom Naturschwimmbad über den Infinity-Indoor-Pool bis zum Adults-only-Bereich, von Whirlpool, Solegrotte und Kneippbecken. Auf 3.600 Quadratmetern öffnen sich Räume der Ruhe, Wärme und Regene ration. Familien finden ebenso passende Bereiche wie Erwachsene, die bewusst die Stille suchen. Treatments, Fitness, Pilates und Anwendungen mit physiotherapeutischer Kompetenz ergänzen das Angebot.
Auch jenseits des Sees zeigt der Sommer im SEELEITEN seine süßen Seiten: Direkt vom Haus aus führen Wege durch Reben und Apfelgärten, entlang des Ufers oder hinauf in aussichts reiche Höhen. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, findet an der Südtiroler Weinstraße ebenso passende Strecken wie in den umliegenden Bergen, von genussvollen Touren bis zu sportlichen Anstiegen. Geführte Wanderungen eröffnen zusätzliche Perspektiven auf Flora, Fauna und die Kultur dieser Region.
Der Sommer deckt den Tisch, Weingut Moser füllt die Gläser
Zur Leichtigkeit des Sommers gehört im SEELEITEN auch der Genuss. Die Küche bewegt sich zwischen regionaler Bodenhaftung und südlicher Finesse, zwischen Piazzetta und Dinner, zwischen vertrauten Produkten und überraschenden Kompositionen. Hier wird Kulinarik ge feiert wie ein selbstverständlicher Teil des guten Lebens. Egal, ob mittags unter Bäumen oder abends bei einem eleganten Menü, begleitet von einer Spitzen-Weinkarte, die in vielen Nuan cen von der Faszination des Rebsaftes erzählt. Dass mit dem Weingut Moser auch ein eigenes vinophiles Kapitel zum Haus gehört, macht diesen Zugang besonders glaubwürdig.
Vielleicht ist es genau das, was den Sommer im SEELEITEN auszeichnet. Er ist eine Philosophie, geprägt vom Dolce-Vita-Gefühl der „Toskana Südtirols“: ein bisschen gelassener leben, besser essen, länger draußen bleiben, öfter ins Wasser gehen und den Körper wieder wahrnehmen, ohne daraus gleich ein Projekt zu machen. Was davon bleibt: Das süße Gefühl, für eine Weile leichter gelebt zu haben.
Fotos: Andergassen, Klaus Peterlin, Zulupictures