
Positiv denken, sich nicht runterziehen lassen – das sind Hinweise oder auch Aufforderungen an alle, für die das ominöse Glas immer halbleer ist. Nun ist das leicht gesagt, doch es wird gefühlt für viele Zeitgenossen immer schwieriger, genau das zu tun.
Mich wundert das nicht. Mich wundert das nicht, wenn ich höre und sehe, was gerade in den Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemeldet wird. Positive Meldungen sind da so selten wie Jubelrufe für den Kanzler. Nun ist es ja so, dass es genügend Meldungen gibt, die alles andere als positiv sind. Doch ganz ehrlich, so schwer ist es nun auch nicht, positive Nachrichten zu finden – man muss es nur wollen. Doch ich behaupte, man meldet lieber ein Busunglück in der Inneren Mongolei, als über eine positive Entwicklung hierzulande. Wobei, man sucht und findet auch die bekannte Nadel im Heuhaufen.
Doch was tun? Eigentlich ganz einfach: Jede Nachrichtensendung muss mit einer durchweg positive Meldung beginnen, und – abgesehen von den Wettermeldungen – auch mit so einer Meldung enden. Wer nur negatives Zeug postet, dem dreht man den Hahn ab. Das hat für mich nichts mit Zensur zu tun, sondern mit Medienhygenie. Die würde uns völlig kostenlos ein positiveres Bild vermitteln. Das, so wissen wir, trägt zu unserer Gesundheit bei, was wiederum die Gesundheitskosten senkt.
Positiv denken, das beginnt spätestens bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Ferdinand, Johanna
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Positiv senden
… sollte vor allem für die öffentlich-rechtlichen gelten
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