Morgengruß von Helmut Harff: Mein klingender Name

… mein Lieblingsinstrument Harfe



Wenn ich ein Instrument nennen soll, das mich seit Jahrzehnten fasziniert, deren Klang mich verzaubert, dessen Spiel ich wohl nie begreifen werde, so ist das meine Namensgeberin – die Harfe. Ja, Namensforscher gehen davon aus, dass die Harfe der Ursprung für den Namen Harff ist.


Wenn mein Stammbaum schon bis ins 13. Jahrhundert zurück reicht, so ist die Harfe tausende Jahre älter. Schon dem biblischen König David wird nachgesagt, gerne zur Harfe gegriffen zu haben. Das Instrument begleitet uns Menschen schon tausende Jahre, es verzauberte damals und tut es noch heute. Waren es damals wohl nur Männer, die Harfe spielte, sind es heute vielfach die Frauen. So war es auch gestern beim Cottbuser 9. Kammerkonzert unter dem Titel „Melancholie und Freude“. Die Harfe spielte Anjte Gräupner, auf der Violine zauberhaft begleitet von Anke Wingrich. Beide konnten völlig zurecht den jubelnden Beifall des Publikums einheimsen. 

Ja, die Harfe: Wann immer ich kann, besuche ich Konzerte mit diesem „meinen“ Instrument – mal bei der Potsdamer Schlössernacht, mal beim Musikertreffen im Stubaital, mal im Berliner Konzerthaus oder eben im Kammermusiksaal des Cottbuser Staatstheaters. Harfe als Konserve – das ist nichts für mich. Ich will sehen, wie die Harfe gespielt wird, wie diese zauberhaften Töne entstehen.

Was ich noch mehr als die Harfe liebe? Mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt. 

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Petra, Mechthild, Helma

Foto: Pixabay

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