Schneiden statt Sägen

Wie Handwerkerscheren das Arbeiten schneller, sauberer und sicherer machen



(djd). Wer Schläuche, Holzleisten oder Kunststoffprofile zuschneidet, greift meist zur Säge, zur Flex oder zum Cuttermesser. Dabei gibt es oft eine bessere Alternative: Handwerker- bzw. Industrie-Scheren trennen dieselben Materialien vielfach schneller, sauberer und sicherer.

Was sind Handwerkerscheren?


Handwerkerscheren sind Schneidwerkzeuge, die speziell für den Einsatz im Handwerk und in der Industrie entwickelt wurden. Sie sind robuste Präzisionswerkzeuge, die Kunststoff, Holz, Gummi und ähnliche Materialien schneiden können. Der entscheidende Unterschied zu gewöhnlichen Scheren liegt im Aufbau: Statt mit zwei aneinander vorbeilaufenden Klingen arbeiten Handwerkerscheren nach dem Amboss-Prinzip. „Das heißt, eine scharfe, robuste Klinge schneidet gegen eine feste Unterlage, ähnlich wie ein Messer auf einem Schneidebrett“, erklärt Jürgen Usinger, Produktmanager beim deutschen Werkzeughersteller Original Löwe. Dadurch schneiden die Handwerkerscheren zuverlässig, klemmen nicht und übertragen die Kraft effizienter. Dank des symmetrischen Aufbaus können Rechts- und Linkshänder sie gleichermaßen nutzen, alle Bauteile sind bei Bedarf einzeln erhältlich und leicht austauschbar.

Was sind die Vorteile?

Handwerkerscheren wie die von Original Löwe schneiden schneller, sauberer und sicherer als eine Säge, ein Cuttermesser oder eine Flex.
1. Schneller: Wer mit einer Handwerkerschere schneidet, muss das Werkstück nicht einspannen. Die Schere lässt sich einhändig bedienen, sodass man das Material in der anderen Hand halten und ausrichten kann. Ein Elektroleerrohr-Schnitt dauert wenige Sekunden – statt mindestens 20 Sekunden mit Säge oder Flex.
2. Sauberer: Der Schnitt ist gratfrei und präzise – das Werkstück lässt sich direkt weiterverarbeiten, ohne Nacharbeiten oder Entgraten. Es gibt keinen Staub, keine Späne, keine Schleifpartikel.
3. Sicherer: Handwerkerscheren haben keine rotierende Trennscheibe, kein Sägeblatt und sie können nicht abrutschen. Die Schnittbewegung ist kontrolliert und geführt, bei Winkelschnitten verhindern Anschläge ein Verrutschen.

Wofür kann man sie nutzen?


Ob zum Reparieren, Renovieren oder Basteln: Handwerkerscheren sind vielfältig einsetzbar, wie die Beispiele unter www.original-loewe.de zeigen. So lassen sich unter anderem Holzleisten, Kabelkanäle, Gummidichtungen, Kunststoffrohre und Schläuche damit schneiden. Auch einen Ledergürtel kann man damit kürzen oder im Modellbau filigrane Bauteile anfertigen. Jürgen Usinger weist aber darauf hin, dass die Scheren generell für Werkstoffe weicher als Metalle, Steinzeug, Glas oder Fliesen vorbehalten sind: „Für solche Materialien bleiben Säge, Flex oder Glasschneider das richtige Werkzeug.“

Foto: djd/www.original-loewe.de/Fabian Fruehling

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