Kulinarische Neuentdeckungen in Wien

... vom Beisl bis zum Würstelstand



Es gibt wieder zahlreiche neue Restaurants, Kaffeehäuser und Bars in Wien zu entdecken. Damit ergänzen spannende Projekte die rund 8.000 Gastro-Betriebe der Stadt.

In Wien stehen dieses Jahr alle Zeichen auf Kulinarik. Unter dem Motto „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ zeigt der WienTourismus, was Wien kulinarisch so besonders macht. Die zahlreichen Neueröffnungen im Bereich der Gastronomie zeigen einmal mehr, wie lebendig und vielfältig die Wiener Kulinarikszene ist. 

Typisch Wien: Vom Beisl bis zum Würstelstand 

Am erfreulichsten ist es, wenn die für Wien typischen Gasthäuser, so genannte Beisl, junge Nachfolger:innen finden. So hat ein altes Wirtshaus nun unter dem neuen Namen „Zum Bretschneider“ wieder eröffnet. Die gesamte Einrichtung ist original aus den 1950er-Jahren erhalten. Kulinarisch liegt der Fokus auf Wiener Küche, darunter auch ein paar Innereien-Spezialitäten, wie es sich für ein Beisl gehört. 

Wer in Wien Lust auf ein Wiener Schnitzel hat, kehrt gerne in einem Restaurant von Figlmüller ein. Im Frühsommer expandiert die Gastro-Gruppe und eröffnet in bester Lage im 1. Bezirk das Restaurant „Brioche und Brösel“. Das Konzept basiert auf dem gleichnamigen Street-Food-Stand, wo neue Burger-Interpretationen u. a. mit Wiener Schnitzel und Tafelspitz (sous-vide gegart) angeboten werden. 

Der Wiener Küche hat sich auch das wunderschöne Restaurant Vestibül im Burgtheater verschrieben – und das schon seit 25 Jahren. Zum Jubiläum unterzieht sich das Restaurant einem Relaunch und startet mit dem Konzept „Schank & Tafel“ neu durch. In der Schank im vorderen Bereich gibt es Wiener Schmankerl, zwanglos ohne Reservierung. Die Tafel im Marmorsaals ist das Herzstück des Restaurants in umwerfendem Ambiente mit Wiener Küche auf Haubenniveau. Altbekanntes trifft hier auf neu Interpretiertes, von Grammelknödel, Krautwickel und Wiener Backfleisch bis zum Signature Dish Szegediner Hummerkrautfleisch. 

Auch beim Thema Kaffeehaus tut sich etwas: Das bekannte Café Central hat aktuell wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und wird im Herbst 2026 wieder eröffnen. Währenddessen lädt das moderne Café Decentral auf der Freyung zu einem Besuch ein. Dort ist die Patisserie aus dem Original-Central natürlich ebenfalls erhältlich. Ursprünglich als Pop-Up geplant, wird das Café Decentral voraussichtlich dauerhaft bestehen bleiben. 

Am Donaukanal, der beliebten Freiluft-Lokalmeile am Rande der Innenstadt, gibt es heuer ebenfalls einen kulinarischen Neuzugang mit Wiener Flair: „Würstel am Kanal“ ist eine Würstelstand-Dependance des Restaurants Collina am Berg am Spittelberg. Neben Würstelstand-Klassikern wie Frankfurter und Käsekrainer gibt es hier auch innovative Kreationen wie Kimchi Hot Dogs, Philly Cheese Krainer oder Banh Mi mit Bratwurst. 

Foto: © Filgmüller Group

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