
Deutschland hat wieder einmal ein Thema, das man dem Klimawandel verdankt: Es geht um Hitze im Sommer und wie man die Städter davor schützt. Jeder, dem man die Möglichkeit gibt, äußert eine Idee. Die eint vor allem eines: Sie wirken wenn überhaupt nur mittel- eher langfristig.
Nun haben kluge Leute festgestellt, was jeder Mieter weiß: Die aufwändig und teuer gedämmten Häuser strahlen nicht nur Wärme ab, sie heizen die Häuser auch auf. Das war ja auch so gewollt, um im Winter Heizenergie zu sparen. Dagegen spricht ja auch nichts, zumindest so lange, bis der Klimawandel zu warmen Wintern führt. Doch davon habe ich noch nicht viel gehört.
Was tun? Die im Winter eingesparte Energie für Kühlgeräte im Sommer verwenden? Warum nicht, im Sommer gibt es viel mehr grünen Strom. Wenn ich das richtig sehe, benötigt man weniger Energie eine Wohnung um zehn Grad aufzuheizen, als sie um zehn Grad zu kühlen. Bleibt die Frage, was tun? Die mit extremen Aufwand angebrachten Dämmungen wieder entfernen? Das bedeutet riesige Sondermüllberge und ein Jubel bei der Bauwirtschaft, denn die Häuser müssten ja neu verputzt werden. Wohnungsneubau kann man dann wohl vergessen. Wenn man nicht für die Heizkosten im Winter Kredite aufnehmen will, sollte man schon mal anfangen Pullover zu stricken.
Klingt verrückt, ist es auch. Allerdings waren die Wirkungen des Klimawandels längst bekannt, als man daran ging, die Häuser winterfest zu machen, ohne daran zu denken, dass die auch sommerfest sein müssen.
Egal wie warm es draußen ist, ich genieße jetzt mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Guido, Florinda
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Weg mit der Wärmedämmung
… es wird immer heißer
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