Unterwegs auf Wasserwegen

Paddeln durch verwunschene Landschaften und grüne Städte



(djd). Im Kanu oder auf dem Stand-up-Board gleiten Aktivurlauber fast lautlos durch die Landschaft und tauchen mit allen Sinnen in die Natur ein. In vielen Städten können sie vom Wasser aus neue Perspektiven entdecken. Die meisten Flüsse in Niedersachsen sind auch ohne Erfahrung leicht zu befahren, an den Ufern warten spannende Orte und Erlebnisse.

Paddeltrails in und um Stade


Die Hansestadt Stade im Alten Land südlich von Hamburg bietet ein vielseitiges Paddelrevier: Zwei ausgeschilderte Paddeltrails führen vom Holzhafen rings um die Altstadt und bis in die grünen Weiten des Schwingetals. Der rote History-Trail vermittelt an 14 Stationen die Stadtgeschichte, der blaue Fitness-Trail animiert zu Sportübungen und dazwischen liegen zahlreiche Einstiegstellen für individuelle Routen. Die Schwinge, ein Nebenfluss der Elbe, lässt sich mit dem Kanu, Kajak oder SUP gut befahren. Unter www.reiseland-niedersachsen.de/wasser sind diese und andere Wasserwege in interaktiven Karten zu finden.

Auf der Leine durch Hannover

Die Leine schlängelt sich durch Niedersachsens grünes Herz und verbindet Göttingen, Northeim, Alfeld und Hannover. Dadurch eignet sie sich sowohl landschaftlich als auch kulturell für Paddeltouren. Für eine Hannover-Rundtour auf eigene Faust lassen sich beispielsweise Kanadier, Kajaks und SUP-Boards mieten, inklusive Schwimmwesten, Wasserwanderkarten und wasserdichten Tonnen für Gepäck und Proviant. Für SUP-Neulinge gibt es auch Kurse, um sicheres Aufsteigen, Paddeln im Knien und Stehen, Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen zu üben. Lustig wird’s beim sommerlichen Gruppenerlebnis mit dem Mega-SUP: Die großen Boards bieten Platz für Gruppen ab sechs Personen und eignen sich für Ausflüge rund um Hannover auf Leine und Ihme.

Eine Floßfahrt in Braunschweig

Auf der historischen Oker-Umflut lässt sich Braunschweigs Innenstadt umrunden – sowohl aus eigener Kraft mit gemieteten Kajaks, Kanus, Tretbooten, Ruderbooten oder SUP-Boards als auch bei geführten Rundfahrten per Ausflugsboot oder Floß. Zwischen prächtigen Villen, versteckten Gärten und alten Wallanlagen gibt es auch Thementouren vom Okerbrunch über Stadtführung oder Krimilesung bis zum Italienischen Abend auf dem Wasser.

Die Örtze ist der „Amazonas Niedersachsens“


Der ursprüngliche Fluss ist ein wahres Kanu-Kleinod in der Lüneburger Heide, das in den Sommermonaten von Müden (Örtze) bis zur Mündung in die Aller bei Celle befahren werden darf. Der kurvige Flusslauf durch die facettenreiche Landschaft ist ein verwunschenes Naturerlebnis, aber teilweise auch für Geübte herausfordernd. Am Ufer gibt es schöne Rastplätze, zwei Campingplätze und eine Jugendherberge mit Zeltmöglichkeiten.

Foto: djd/TourismusMarketing Niedersachsen/Max Wiesenbach/STADE Marketing und Tourismus GmbH

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