Der CUPRA Terramar VZ 1.5 e-HYBRID

... getestet von Michael Weyland

Wer ein neues Auto kaufen will, hat es heutzutage wirklich nicht leicht. Es gibt den klassischen Verbrenner, das reine Elektrofahrzeug und – so könnte man es nennen – das Beste aus zwei Welten, den Plug-in-Hybriden. Zwar sind viele potentielle Käufer aufgrund des aktuellen Benzinpreis-Jojos und der Subventionen für neue E-Autos auf dem Elektrotrip, haben oft aber auch Sorge in Bezug auf eine teilweise bescheidene Ladeinfrastruktur. Da kommen Plug-in-Hybriden wie der CUPRA Terramar VZ 1.5 e-HYBRID grade recht. Und auch dafür gibt es Subventionen. 



 

Darum geht es diesmal!

Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Menschen, die ein neues Auto kaufen wollen, dass sie hin und hergerissen sind, ob es doch wieder ein Verbrenner werden soll, oder ein reines Elektroauto. Die Tatsache, dass in vielen Gegenden bei uns die Ladeinfrastruktur trotz gegenteiliger Beteuerungen der Politik oft zu wünschen übrig lässt, wirft auch Zweifel auf.  Die Lösung heißt: Plug-in-Hybride. Wer zum Beispiel einen Cupra Terramar attraktiv findet, kann zwischen Benzinern und Plug-in-Hybriden zwischen 110 kW (150 PS) und 200 kW (272 PS) wählen. 



Power und Drive!    

Im vergangenen Jahr haben wir den Cupra Terramar als reinen Benziner mit 2 Liter Hubraum, 195 kW (265 PS), 7-Gang-DSG-Getriebe und Allradantrieb (4Drive) vorgestellt. Diesmal ist der leistungsstärkere der beiden Plug-in-Hybriden im Test, der Terramar e-HYBRID VZ mit 1,5 Liter Hubraum, 200 kW (272 PS) und 6-Gang-DSG-Getriebe. Der schafft Tempo 100 in 7,3 Sekunden und 215 km/h Spitze. Der Antrieb besteht aus einer Kombination eines 1,5-Liter-TSI-Benzinmotors und eines Elektromotors, dessen Batterie 19,7 kWh (netto) hat. 



Voll geladen reicht das für mehr als 100 Kilometer. Wer will, kann unterwegs mit bis zu 50 kW (Gleichstrom) oder zu Hause mit einer 11-kW-Wallbox laden. Ideal ist natürlich, günstig zuhause zu laden. Zudem muss man mit einem Plugin-Hybriden keine Sorgen haben, mit leerer Batterie liegen zu bleiben. Vor allem – und das ist ein echter Vorteil – wird man auch künftig in Zonen fahren dürfen, die eventuell für Verbrennerfahrzeuge gesperrt werden. 



Die Kosten!

58.410, -- Euro muss man für den Cupra Terramar VZ 1.5 e-HYBRID mit 200 kW (272 PS) investieren, dann hat man allerdings zusätzlich zur Topmotorisierung auch die Topausstattung. Wer sich für die Version mit 150 kW (204 PS) entscheidet, kommt zwar mit 52.000, -- Euro aus, hat allerdings eine geringere Ausstattung. Da die stärkere und besser ausgestattet Variante grade mal etwas mehr als 6.000, -- Euro teurer ist, aber mehr Leistung und mehr Ausstattung mitbringt, würde ich in jedem Fall die höherwertige Version kaufen.

Alle Fotos: © CUPRA SEAT Deutschland GmbH

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