Ikonen. Ausgewählte Werke

... der Sammlung des Kunsthauses Zürich



Monet, Hodler, Picasso, Taeuber-Arp oder Tinguely: «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» vereint vom 11. September 2026 bis 10. Januar 2027 Werke einiger der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich in einer neuen Präsentation. 

Meisterwerke treten aus ihren vertrauten Sammlungszusammenhängen heraus und eröffnen in neuen Nachbarschaften überraschende Perspektiven. Bekannte und weniger bekannte Zürcherinnen und Zürcher erzählen in Wandtexten, weshalb sie ein bestimmtes Werk zu ihrem Liebling gekürt haben und weshalb es sie berührt, begleitet oder inspiriert. 
 
Claude Monets Seerosen, Andy Warhols «Big Torn Campbell’s Soup Can (Vegetable Beef)», Franz Gertschs «Franz und Luciano», Arnold Böcklins «Der heilige Antonius predigt den Fischen» oder Francis Bacons monumentales Triptychon: Mit der Ausstellung «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» vereint das Kunsthaus Zürich einige der bedeutendsten Werke seiner Sammlung in einer neuen Präsentation. Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier treten in chronologischen und epochenübergreifenden Dialogen miteinander in Beziehung.

DIE SAMMLUNG ALS HERZSTÜCK DES KUNSTHAUSES

Mit der Eröffnung des Chipperfield-Baus im Jahr 2021 konnten zahlreiche Sammlungsbestände des Kunsthauses erstmals dauerhaft grosszügig präsentiert werden. Gleichzeitig rückten bedeutende Privatsammlungen ins öffentliche Interesse (Looser, Merzbacher, Bührle). «Ikonen. Ausgewählte Werke der Sammlung» richtet den Blick auf die Kernsammlungen der Zürcher Kunstgesellschaft und der Kunstfreunde Zürich, die über mehr als ein Jahrhundert kontinuierlich aufgebaut wurden.

Seit der Gründung der Zürcher Kunstgesellschaft im Jahr 1787 bildet das Sammeln zeitgenössischer Kunst einen zentralen Bestandteil ihres Selbstverständnisses. Was zunächst mit Werken Zürcher Kunstschaffender begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer international bedeutenden Sammlung. Möglich wurde dies durch Ausstellungen, gezielte Ankäufe, Schenkungen sowie das ausserordentliche Engagement zahlreicher Sammlerinnen und Sammler sowie Förderinnen und Förderer.

Nach der Neupräsentation von Alberto Giacometti im Chipperfield-Bau sowie den Interventionen der Reihe «ReCollect!» und der Präsentation von Wolfgang Laib werden nun erstmals Werke aus unterschiedlichen Epochen in den Ausstellungsräumen des Chipperfield-Baus zusammengeführt.

BELIEBTE WERKE IM DIALOG

Die Ausstellung versammelt auf rund 800 m2 im Chipperfield-Bau Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Albert Anker, Heidi Bucher, Marc Chagall, Franz Gertsch, Ferdinand Hodler, Oskar Kokoschka, Claude Monet, Marlow Moss, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Cindy Sherman, Sophie Taeuber-Arp, Jean Tinguely oder Andy Warhol.

Der Fokus liegt auf Werken, die das Kunsthaus Zürich in besonderer Weise prägen. Bekannte Arbeiten werden dabei aus ihrem gewohnten Kontext gelöst und in neue Nachbarschaften gestellt. So begegnen Claude Monets Landschaften Werken von Ferdinand Hodler, Paul Gauguin und Pierre Bonnard und eröffnen einen Dialog über die Darstellung von Natur und Atmosphäre. Jean Tinguelys monumentale Maschinenskulptur tritt mit einem Gemälde von H. R. Giger in Beziehung, während Pablo Picassos «Grand Nu» zusammen mit Heidi Buchers «Das Kanapee» neue inhaltliche Lesarten ermöglicht.

Die Ausstellung zeigt, dass Kunstwerke durch neue Nachbarschaften neue Bedeutungen entfalten und den Blick auf bekannte Werke ebenso verändern wie erweitern. Ergänzt wird die Ausstellung durch persönliche Perspektiven: Bekannte und weniger bekannte Zürcherinnen und Zürcher haben jeweils ein Werk ausgewählt, das ihnen besonders am Herzen liegt, und erzählen, weshalb es sie bewegt. Ihre Texte eröffnen zusätzliche Zugänge zu den Ikonen der Sammlung und zeigen, wie unterschiedlich Kunst erlebt werden kann.

EINE SAMMLUNG MIT INTERNATIONALER AUSSTRAHLUNG

Die zwischen 1622 und 1998 entstandenen Werke zählen zu den wichtigsten Beständen des Kunsthaus Zürich und sind regelmässig als Leihgaben in führenden Museen weltweit zu sehen. Gleichzeitig bilden sie den Kern der Sammlung am Heimplatz und bieten dem Zürcher Publikum die Möglichkeit, vertraute Meisterwerke neu zu entdecken.

Parallel zur Ausstellung wird ein weiterer bedeutender Teil der Sammlung international präsentiert: Vom 27. November 2026 bis 18. April 2027 zeigt das National Museum of Korea in Seoul eine Ausstellung mit 85 Werken aus der Sammlung des Kunsthaus Zürich.

VERMITTLUNG

Öffentliche Führungen finden wie folgt statt. September/November: donnerstags 18.30 Uhr, Oktober/Dezember: sonntags 13 Uhr. Französisch: Sa 26. September, 11 Uhr, Englisch: Sa 17. Oktober und 19. Dezember, jeweils 11 Uhr. Führung mit der Kuratorin der Ausstellung Maja Wismer: Do 10. Dezember, 18.30 Uhr.

Die Ausstellung wurde grosszügig unterstützt von einer Zürcher Kulturstiftung.
 
Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1/5
CH–8001 Zürich
Tel. +41 (0)44 253 84 84
www.kunsthaus.ch

Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Veranstaltungen auf www.kunsthaus.ch/besuch-planen und www.kunsthaus.ch/programm

Ticket-Bezug an der Kasse oder im Vorverkauf auf tickets.kunsthaus.ch

Tourist Information im Hauptbahnhof
Tel. +41 44 215 40 00
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