
Es ist eine Meldung, bei der mir der kalte Kaffee hochkommt, wie man so landläufig sagt. Ja, ich meine die Meldung wonach die häusliche Gewalt weiter zunimmt.
Häusliche Gewalt, von wem auch immer ausgeübt, ist etwas, was absolut nicht zu tolerieren ist. Das gilt für jede Form, nicht nur für die, die durch die Polizei beamtshandelt wird. Häusliche Gewalt beginnt viel früher als man die den Betroffenen ansieht. Sie ist zumeist viel subtiler, viel leiser als man meint. Doch auch ohne blaue Flecke verletzt sie vielfach nachhaltiger als Schläge. Vor dieser „unsichtbaren“ Form von häuslicher Gewalt gibt es keinen Schutz, dagegen gibt es keine Sanktionen, für Minderjährige nicht einmal die Möglichkeit der Flucht.
Bleibt die Frage, was tun? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass alles, was man bisher versuchte, nichts gebracht hat. Wie sonst steigt die Zahl der offiziell registrierten Taten weiter an? Doch was tun? Nicht wegsehen ist das Gebot der Stunde. Doch das reicht nicht! Wer häusliche Gewalt in welcher Form auch immer ausgeübt, muss von allen gesellschaftlich geächtet werden, muss ausgegrenzt werden. Mit einem häuslichen Gewalttäter pflegt man keinen Umgang, mit dem will man nicht Fußball spielen, mit dem will man kein Bier trinken, mit dem macht man kein Yoga, von dem lässt man sich nicht helfen. Ich weiß, das klingt utopisch, aber haben Sie eine andere Idee, wenn der Staat immer erst dann einschreitet, einschreiten kann, wenn das Kind ins Brunnen gefallen ist?
Nicht utopisch ist mein Frühstück, auch heute ohne die Beste Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Birgitta, Birgit, Liborius
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Häusliche Gewalt
… ist einfach widerlich
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