Der Zauber des Vertrauten

Lieblingsessen und Rituale an Weihnachten – inklusive Rezept für den Gänsebraten



(djd). Der geschmückte Baum im Wohnzimmer, Kerzenlicht, die Weihnachtsbäckerei mit ihrem Plätzchenduft und die Bescherung an Heiligabend: Viele Rituale an Weihnachten gehören bereits seit Kindertagen zum Fest, die vertrauten Momente geben ein Gefühl von Beständigkeit und Geborgenheit.

Mit ihrem besonderen Zauber schaffen die besinnlichen Tage eine kleine Auszeit vom oft hektischen Alltag. Für kurze Zeit darf das Weltgeschehen in den Hintergrund treten und Raum machen für das, was Bestand hat: Zeit füreinander, für lieb gewonnene Gewohnheiten und gemeinsame Erinnerungen. Und natürlich für ein leckeres Weihnachtsessen. 

The same procedure as every year: Das Lieblingsgericht an Heiligabend 


Denn auch das gemeinsame Essen ist in vielen Familien ein vertrautes Ritual – meist wird sogar das gleiche Lieblingsgericht serviert. Umfragen zufolge bleibt der Kartoffelsalat mit Würstchen das Lieblingsessen an Heiligabend, gefolgt von Geflügel, allen voran Ente und Gans, sowie Raclette. Welche Getränke man dazu wählt, ist Geschmackssache. „Zum Kartoffelsalat mit Bockwurst passt gut ein klassisches Pils, das ist leicht und spritzig“, sagt Julia Klose, Biersommelière der Brauerei C. & A. Veltins. Beim Geflügel setzt Julia Klose auf einen Klassiker: die knusprige Biergans mit Klößen und Rotkohl: „Das zum Einpinseln der Gans nötige Bier eignet sich auch zum Durstlöschen.“ 

Rezeptidee: Knusprige Biergans mit Kartoffelklößen und Apfelrotkohl und einem frischen Bier

Zutaten für 5 Personen

1 Gans (4,4 bis 5 kg)
1 große Zwiebel
1 säuerlicher Apfel
Salz, Pfeffer, Thymian, Beifuß
100 g Zucker
0,33 Liter Veltins Pils

Zubereitung
Innereien der Gans entfernen. Danach die Gans gründlich auswaschen und salzen. Außen mit Salz, Pfeffer und Thymian gut einreiben. Mit einigen Apfel- und Zwiebelstücken sowie einem Zweig Beifuß füllen. In einem Bräter den Zucker karamellisieren und die restlichen Äpfel und Zwiebeln zugeben, ca. 1/4 Liter Wasser angießen und die Gans zunächst mit der Brust nach unten 25 Minuten bei 170 Grad Celsius im Ofen anbraten. Danach die Gans umdrehen und weitere 40 Minuten garen. Dabei mehrmals mit Veltins Pils und dem Bratensud übergießen, damit sich eine gleichmäßig glänzende, knusprige Haut bildet. Am Ende der Garzeit die Gans bei 80 Grad noch etwas ruhen lassen, bis sie am Tisch tranchiert werden kann. Aus dem passierten Bratensatz lässt sich eine schmackhafte Gänsesoße zubereiten, wenn man das flüssige Gänsefett entfernt.

Foto: djd/Brauerei C. & A. Veltins

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